Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Die Politik Jamaika Parteien sind sich über das Thema Pflege einig

In Berlin CDU/CSU, FDP und Grüne die vier Parteien sind sich einig. "dass sich die Menschen auf eine gute medizinische und pflegerische Versorgung verlassen können müssen, unabhängig von ihrem Einkommen und Wohnort", so steht es im Sondierungspapier

Folgende wichtige Punkte sind auf gelistet im Sondierungspapier: "Gemeinsam angehen" wollen die Sondierungsteams in den folgenden Runden diese Themen: die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Verbesserung der Situation der Geburtshilfe und der Hebammen eine integrierte und sektorübergreifende Bedarfsplanung, die Weiterentwicklung der Notfallversorgung. Die Parteien haben einen "Wünsch-dir-was-Katalog" formuliert.

 

So hat die CDU den Wunsch die Apothekenversorgung und den Versandhandel zu erörtern. Die FDP und die Grünen wollen die legale kontrollierte Abgabe von Cannabis, - nicht nur für medizinische Zwecke, das wird von der CDU abgelehnt.

In den folgenden Tagen sollen auch die Themen wie: Zukunft des Medizinstudiums, Krankenhausinvestitionen, sowie eine Verbesserung der Patientenrechte besprochen werden. Die Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege sollen spürbar verbessert werden. Auch soll es sich dabei, um die volle Refinanzierung von Tarifsteigerungen bei der Krankenhausvergütung handeln. Ein Ziel ist auch weniger bürokratischen Aufwand in der Pflegedokumentation.

Mit auf der Agenda steht auch ein „Sofortprogramm“ für eine bessere Personalausstattung in der Pflege. Die Grünen laden am 25 November zu einem Parteitag. Dieser ist entscheidet, ob aus den Sondierungen Koalitionsverhandlungen werden. Quelle: aerztezeitung.de

Pflegefachkräfte sind selber oft krank

Jeder Fünfte sieht sich in der Altenpflege physisch als auch psychisch durch die Arbeit gefährdet.

Wer in der Altenpflege arbeitet ist durchschnittlich 24 Tage im Jahr krank. In anderen Branchen sind es dagegen 16 Tage. Dieses ist im Durchschnitt knapp eine Woche mehr. Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege sind die Ausfälle mit 19,3 Tagen damit höher, als in anderen Branchen.

Der ständige Arbeitsdruck und die Arbeitsbedingungen sind der Grund für die hohe Krankheitsqoute. Dieses geht aus dem Gesundheitsreport 2017 von der BKK Dachverband hervor.

 

Die häufigsten Gründe sind auch die Körperlichen wie etwa Rückenschmerzen, die dafür sorgen das die Beschäftigen den Arbeitsplatz nicht auf suchen können. Aber auch die psychischen Störungen kommen hinzu die bei Altenpflegern zumeist höher sind, als vergleichbar in anderen Branchen.

Die Arzneimittelverordnung ist insgesamt bei Beschäftigten in medizinischen Gesundheitsberufen, vor allem bei Pfleger weniger als der Bundesdurchschnitt. Andererseits bei den Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege werden mehr Arzneimittel Beispielsweise Psychopharmaka verordnet.

Die BKK sieht großen Handlungsbedarf im Gesundheitswesen und auch gerade bei den Pflegeberufen. Die geleistete Arbeit muss mehr Anerkennung bekommen. Es wünschen sich viele eine Gesundheitsförderung. In der Altenpflege gibt es oft (57 Prozent) keine betriebliche Gesundheitsförderung. Wenn es sie gibt, wird sie von 79 Prozent in Anspruch genommen. Der BKK Dachverband sagt es lohnt sich auch wirtschaftlich für Unternehmen eine Betriebliche Gesundheitsförderung. 

Die Mode Marke Tommy Hilfiger hat eine neue Modekollektion für Menschen mit Behinderung

Die Mode Kollektion ist Beispielsweise mit Magnetischen Verschlüssen ausgestattet. Damit die Kleidungsstücke sich ganz leicht öffnen und anziehen lassen, sowie ausziehen lassen. Die neue Kollektion heißt „Tommy Adaptive“ dieses steht für Anpassungsfähig. Es wurde bei den Kleidungsstücken besonders Wert auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen gelegt, ohne dabei aber den Mode Aspekt zu vernachlässigen.

Spezielle Öffnungen für Prothesen bei den Hosen, die Reißverschlüsse und Knöpfe sind magnetisch. Dieses ermöglicht mit nur einer Hand die Knöpfe zu öffnen. Es kann ganz leicht ein Shirt angezogen werden, da die Schulteröffnungen vorne und hinten magnetisch sind und sich ganz leicht öffnen lassen.

Die Kollektion ist seit dem 18.Oktober 2017 im Handel und bietet für Männer und Frauen eine ganz abwechslungsreiche Mode. Die Mode für behinderte Kinder gibt es schon länger. Seit 2016 gibt es spezielle Kleidungsstücke für Kinder von Tommy Hilfiger. Bei diesen kann ganz einfach die Länge von Ärmeln und Hosenbeinen verändert werden.

Tommy Hilfiger wollte mit der neuen Kollektion für Erwachsene daran anknüpfen, denn man will niemanden ausschließen. Die Mode soll als modisches Sprachrohr dienen. Für die Kinder und Erwachsenen, so dass jeder sich Modisch ausdrücken kann.

Hier finden Sie mehr dazu: Tommy Hilfiger

Mindestlohn steigt für Pflegekräfte

Ab dem 1 November 2017 ist die dritte Pflegemindestlohn Verordnung in Kraft getreten. Demnach erhalten alle zum 1. Januar 2018 mehr Mindestlohn. Im Westen soll der Mindestlohn von derzeit 10,20 Euro auf 10,55 Euro pro Stunde steigen und im Osten von 9,50 Euro auf 10,05 Euro pro Stunde.

Bis zum Jahr 2020 wird der Lohn Schrittweise erhöht, so das dann im Westen 11,35 Euro pro Stunde und im Osten 10,85 Euro pro Stunde der Mindestlohn beträgt. Somit liegt der Pflegemindestlohn über dem gesetzlichen Mindestlohn. Davon profitieren werden um die 900 000 Pflegefachkräfte in den Pflegebetrieben. 

Quelle: https://www.bundesregierung.de/

 

 

Die Pflege könnte bis zu 685 Millionen mehr kosten

Der Fiskalrat mahnt im Jahr 2021 könnten die Ausgaben für die Pflege, über 685 Millionen Euro höhere sein. Im Ideal Fall liegt man in vier Jahren nur acht Millionen Euro drüber. Der Fiskalrat mach auch auf Aufmerksam, dass ohne gewisse gegen Vorkehrungen der Kostenzuwachs immer mehr ansteigt, im Pflegebereich und über dem Kostendämpfungspad liegen könnte.

Der Finanzausgleich für die Jahre 2017 bis 2021 erlaubt den Gemeinden und Ländern einen Anstieg der Bruttoausgaben von 3,6 Milliarden Euro 2016 auf 4,5 Milliarden Euro 2021. Der Fiskalrat deutet darauf hin, dass die Pflegekosten steigen auf bis zu 5,2 Milliarden Euro.

 

Im Vergleich zu 2015 dort Betrugen die Kosten 4,3 Milliarden Euro für die Altenpflege, das sind 1,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes(BIP). Für 2030 geht der Fiskalrat davon aus, dass die Kosten des BIP zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent und 2060 zwischen 1,9 bis 3,6 Prozent liege werden.

Die Menschen werden im älter und diese macht sich auch in der Pflege immer mehr bemerkbar. 2015 waren es fünf Prozent der über 80-Jährigen die gepflegt werden. 2030 geht man davon aus das es bereits 6,6 Prozent sind und bis 2060 elf Prozent, der über 80-Jährigen die gepflegt werden.

Die genaue Studie: https://www.fiskalrat.at/

Wo ist mein Nachbar? Haushaltshilfe gesucht.

Bei einem kleinen Wetterrückblick auf die letzten Jahre fällt auf, dass das Wetter immer mehr zu Unwettern wird. Für viele Menschen bedeutet diese Wettersituation, dass die Zeit in der man sich außerhalb der eigenen Wohnung/Haus bewegt, sich reduziert. 
Für einige Menschen kann sich daraus allerdings sehr schnell eine problematische Situation entwickeln. Besonders die Personengruppen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, oder solche die eben nicht mal eben mit dem Regenschirm nach draußen gehen können, wird es dadurch schwierig, gesellschaftliche Kontakte zu pflegen. Selbst der notwendige  Einkauf, der Gang zum Arzt, oder sonstige wichtige Besorgungen, bleiben dabei auf der Strecke. Man könnte denken, dass das nicht schlimm ist. Aber gerade wenn die Schlechtwettersituation anhält, kann es zu Versorgungsengpässen kommen. 

Der "rettende" und teils teure Lieferservice, kann das Problem nur selten kompensieren. Gerade ältere Menschen, wie Rentner, hilfsbedürftige Personen, sind von der Problematik schnell betroffen. Dabei gibt es für diese Problematik relativ einfache und gute Lösungsansätze. Oder anders gesagt: "Wo bleib der Nachbar?" Genau das kann die entscheidende Frage sein. Zwar ist niemand verpflichtet, seinen Nachbarn zu helfen, doch der Blick in die Nachbarschaft und die Intension hilfsbedürftigen Nachbarn zu helfen sollte die Intension eines jeden Menschen sein. Schließlich weiß niemand, ob man vielleicht einmal selbst in eine Situation gerät, bei der man auf Nachbarschaftshilfe angewiesen ist.

Natürlich gibt es auch Organisationen wie beispielsweise die Caritas, die Unterstützung anbieten. Ebenso kann schon das "Essen auf Rädern" eine gute Erleichterung darstellen. Viele Anbieter bieten dafür sogar "Essen auf Probe" an, damit man selbst feststellen kann, ob das Speiseangebot einen zusagt. Zumal die Essen oft gar nicht so teuer sind. Ist man wirklich auf Hilfe angewiesen, sollte die Option einer "Haushaltshilfe" in Betracht gezogen werden.

Wer, aufgrund von Operation oder Krankheit, temporär auf Hilfe angewiesen ist, sollte in jedem Fall mit seiner Krankenkasse in Kontakt treten, denn ggf. werden sogar die Kosten teilweise übernommen und der/die Betroffenen müssen dann nur einen geringen Kostenanteil selbst tragen. Haushaltshilfen lassen sich auch bei Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter finden. 

Liegt eine Pflegestufe vor, sollten pflegende Angehörige bedenken, dass auch hier der Anspruch einer Haushaltshilfe mit ca. 13 Stunden im Monat (16 Stunden im Jahr) bestehen kann. Viele Krankenkassen beraten hier gerne, oder der/die pflegenden Angehörigen lassen sich im Rahmen der halbjährigen Beratungsgespräche beraten. Eine der letzten Alternativen, ist dann noch der Umzug in betreute Wohnanlagen. Hier sollte aber genau auf die Qualität der "Betreuung" geachtet werden, denn viele Wohnanlagen bezeichnen ihre Anlage als "betreutes Wohnen", die eigentliche Betreuung findet dann aber eher nur auf dem Papier statt. Auch hier helfen die erwähnten Beratungsstellen einem weiter.

 

Der Pflege Beruf muss endlich ansprechender werden

In der Pflege steigt der Arbeitsdruck und es fehlen Fachkräfte. Die Politik muss etwas tun. Durch finanzielle Unterstützung für Auszubildenden, bessere Kontrollen und mehr Pflegern Beispielsweise: Eine Mindestanzahl an Pflegefachkräften in den Pflegheimen.

Auch das alte Hausfrauen Modell ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr tragbar. Früher haben sich noch die Familien kümmern können, um die Pflegebedürftigen. Meistens haben die Kinder ihre Eltern gepflegt. Doch der heutige Arbeitsmarkt verlangt eine gewisse Flexibilität. Viele müssen auch heutzutage zur Arbeit Pendeln und haben somit noch weniger Zeit.

 

Dadurch ist es nicht mehr möglich sich um die Eltern zu kümmern. In den Pflegeheimen ist ein Personalmangel. Dieser Notstand führt dazu das, die Menschen die versorgt werden sollen, darunter leiden und dadurch Stunden warten und sich vernachlässigt fühlen. Die Ältere Generation hat unseren Staat mit aufgebaut und Sie sind die Leidtragenden.

Auch die Mitarbeiter leiden darunter. Denn die Mitarbeiter möchten nicht Streiken, Sie wollen die Pflegebedürftigen nicht im Stich lassen, obwohl Sie auch leiden. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden durch bessere Arbeitsbedingungen und einen besseren Lohn. In der Ausbildung zum Altenpfleger hat sich bereits etwas getan. Früher musste man Schuldgeld bezahlen, heutzutage bekommt man einen Lohn.

Die Auszubildenden können alleine aber nicht den Personalmangel beheben. Hier muss viel mehr die Regierung eine vernünftige Lösung schaffen.

Tag der Pflege in Braunschweig im Herzogin Elisabeth Hospital

Alle zwei Jahre findet die Veranstaltung statt. Am 21 Oktober 2017 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, konnte auch dieses Jahr am Tag der Pflege jeder kostenlos dran teilnehmen.

Es fand ein Rundgang durch das Krankenhaus statt. Hier konnte sich jeder informieren, über das medizinische und das pflegerische, wer wollte durfte auch einiges selber Ausprobieren.

Wie Beispielsweise:

 

  • Reanimationsübungen, 
  • Adipositasanzug,
  • TRX-Kurse,
  • Faszientraining.

Es wurden auch wieder Vorträge gehalten mit den folgenden Themen:

  • Moderne Wundtherapie im HEH Dr. med. Hisham Kawara – Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik
  • Rheuma - schnell erkennen und behandeln Dr. med. Gabriele Mahn – Sektionsleitung Rheumatologie
  • Reform der Pflegeversicherung Heike Zupp – Sozialdienst
  • Multimodale stationäre Schmerzmedizin im HEH Klaus Konstantin – Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin 
  • ohne Pflege geht nix Dr. med. Hinrich Seesko – Oberarzt der Chirurgischen Klinik
  • Dem Tag mehr Leben geben Dr. med. Timo Ordon – Oberarzt der Medizinischen Klinik .

Es war für jeden etwas dabei und es konnten auch gerne Fragen gestellt werden bei den Vorträgen. Auch an den zahlreichen Infoständen konnte man sich Informieren Beispielsweise um die Hygiene im Alltag • Schmerzlinderung mal anders • Lifter und Aufstehhilfe – Mobilisieren leicht gemacht.

Nähere Infos finden Sie hier: https://www.heh-bs.de/

G Judo Weltmeisterschaft und nächstes Jahr 2018 EM

Zum Ersten Mal war die G Judo Weltmeisterschaft in Köln, am 21 und 22 Oktober 2017, in der Mehrzweckhalle des ASV Köln. G Judo stammt aus dem Niederländischen und heißt dort, frei übersetzt: „Judo mit einem Handicap“ oder auch: „Gehandicapt Judo“.

In Deutschland wird zumeist die Bezeichnung "Geistigbehinderten-Judo" angenommen. Es gab mehrere verschiedene Wettkämpfe- und Gewichtsklassen.

 

Über 100 geistig behinderte aus 13 Nationen haben an den Wettkämpfen teilgenommen. Es wurden den Zuschauern spannende Kämpfe geboten. Der gegenseitige Respekt und die Fairness waren der Mittelpunkt des Wettkampfes: Die Zuschauer jubelten allen Kämpfern zu und am Ende jeden Kampfes, freuten sich alle es spielte keine Rolle wer gesiegt hat. Es zählte die Freude am Wettkampf.

 „Es war eine würdige Weltmeisterschaft, die Dank der vielen Helfer realisiert werden konnte“ sagte der Veranstalter Klaus Gdowczok. Es wird geplant im nächsten wichtigen Schritt den Sport G-Judo in den paralympischen Bereich mit aufzunehmen. Es soll alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft geben. In einem Jahr wird die erste Europameisterschaft in England sein.

Weitere Informationen finden Sie hier judobund.de

Trier/Mainz: Streit um die Höhe von 21 Zentimeter

Es geht um die Bahnsteig Höhe für Menschen mit Behinderung. Die Kritiker sagen es geht nur um 21 Zentimeter mit unnötigen Kosten.

Aus Berlin kommt die neue Vorgabe, einheitlich sollen alle Bahnsteige 76 Zentimeter hoch sein. Rheinland-Pfalz und andere Länder wollen sich wehren.

Denn schon seit Jahren sind hier 55 Zentimeter die Bahnsteige hoch und die Züge sind bereit barrierefrei zugänglich. Mit den Ländern steht der Bund im Dialog.

Im November ist gibt es erstmal die Verkehrsministerkonferenz.

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank