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G Judo Weltmeisterschaft und nächstes Jahr 2018 EM

Zum Ersten Mal war die G Judo Weltmeisterschaft in Köln, am 21 und 22 Oktober 2017, in der Mehrzweckhalle des ASV Köln. G Judo stammt aus dem Niederländischen und heißt dort, frei übersetzt: „Judo mit einem Handicap“ oder auch: „Gehandicapt Judo“.

In Deutschland wird zumeist die Bezeichnung "Geistigbehinderten-Judo" angenommen. Es gab mehrere verschiedene Wettkämpfe- und Gewichtsklassen.

 

Über 100 geistig behinderte aus 13 Nationen haben an den Wettkämpfen teilgenommen. Es wurden den Zuschauern spannende Kämpfe geboten. Der gegenseitige Respekt und die Fairness waren der Mittelpunkt des Wettkampfes: Die Zuschauer jubelten allen Kämpfern zu und am Ende jeden Kampfes, freuten sich alle es spielte keine Rolle wer gesiegt hat. Es zählte die Freude am Wettkampf.

 „Es war eine würdige Weltmeisterschaft, die Dank der vielen Helfer realisiert werden konnte“ sagte der Veranstalter Klaus Gdowczok. Es wird geplant im nächsten wichtigen Schritt den Sport G-Judo in den paralympischen Bereich mit aufzunehmen. Es soll alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft geben. In einem Jahr wird die erste Europameisterschaft in England sein.

Weitere Informationen finden Sie hier judobund.de

Trier/Mainz: Streit um die Höhe von 21 Zentimeter

Es geht um die Bahnsteig Höhe für Menschen mit Behinderung. Die Kritiker sagen es geht nur um 21 Zentimeter mit unnötigen Kosten.

Aus Berlin kommt die neue Vorgabe, einheitlich sollen alle Bahnsteige 76 Zentimeter hoch sein. Rheinland-Pfalz und andere Länder wollen sich wehren.

Denn schon seit Jahren sind hier 55 Zentimeter die Bahnsteige hoch und die Züge sind bereit barrierefrei zugänglich. Mit den Ländern steht der Bund im Dialog.

Im November ist gibt es erstmal die Verkehrsministerkonferenz.

Demenz viele Angehörige überfordert

Der DAK hat im neuen Pflegereport 2017 festgestellt, dass die meisten Angehörigen, die sich in der häuslichen pflege um Demenzerkrankte kümmern, am Ende ihre Kräfte sind. Laut dem Pflegereport sind 59 Prozent am Ende ihre Kräfte. Bei denen die Demenzkranke pflegen, fühlt sich bereits jeder dritte erschöpft.

Neun von zehn pflegenden Angehörigen wünschen sich mehr finanzielle Unterstützung. Auch gibt es Uneinigkeiten bei der Unterbringung der Demenzerkrankten, Beispielsweise: welche die beste Unterkunft ist?. 35 Prozent halten das eigene Zuhause für den geeignetsten Ort. 22 Prozent sehen eine ambulante betreute Wohngruppe als den besten Ort und 16 Prozent halten das Pflegeheime als den geeignetsten Ort. Die wünsche decken sich leider nicht mit der Realität. Denn die Wohngruppen Unterbringung ist nicht immer möglich, wegen mangelnden Angeboten.

Etwa zwei Prozent leben derzeit in Wohngruppen. Auch die Medizinische Versorgung von Demenzerkranken, hat laut dem Pflegereport erhebliche Mängel. Pro Quartal wird jeder mindestens einmal ärztlich behandelt und drei von vier kommen pro Jahr ins Krankenhaus. Im Krankenhaus wird am meisten Flüssigkeitsmangel festgestellt.

Dieses ist sehr bedenklich. Im Pflegereport erzählte jeder zweite, der sich um Angehörige mit Demenz kümmert, dass er ein gutes Leben mit Demenz, für durchaus möglich hält. 80 Prozent wünschen sich mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber den Erkrankten.

Der Chef der DAK Storm sagt zum Abschluss: „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“. Darauf machte Storm besonders aufmerksam „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“ Quelle: tagesspiegel.de

Pflegereport: DAK-Pflegereport

DAK fordert mehr Geld für die Pflege

 Andreas Storm der Chef von der DAK (drittgrößte Krankenkasse von Deutschland) fordert mehr finanzielle Unterstützung für eine bessere und vor allem menschenwürdige Pflege. Er möchte mit Pflegekompetenzzentren auch im ländlichen Raum die Situation verbessern von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen.

Es sollen kleinere Krankhäuser umgewandelt werden für die Zentren. Die Zentren sollen Beispielsweise für die Kurzeitpflege Betten zu Verfügung haben.

 

Somit können die Pflegebedürftigen die von Angehörigen zu Hause gepflegt werden sich die Krankenhausgänge sparen. Außerdem können die Pflegebedürftigen vor Ort versorgt werden und die Angehörigen können somit in den wohlverdienten Urlaub. Damit auch genügend Pflegepersonal vorhanden ist, soll der Beruf attraktiver werden.

Deshalb soll mehr Geld für den Beruf bereit gestellt werden. Hier ist auch die Politik gefragt. Das bedeutet aber auch das die Beträge steigen für die Kranken- und Pflegeversicherung.

Die Frage stellt sich ob die Politik hier mit wirkt? Denn das Interesse ist groß. Wie auch damals in der TV-Sendung die Wahlarena vom 11.09.2017 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen war.

Bad Kreuznach Sozialausgaben 44,6 Millionen Euro Mit einer Steigerung um 3,71 Prozent.

Der Kreis Bad Kreuznach muss für das Sozialpaket 44,6 Millionen Euro draufzahlen. Die Gesamtsumme aller Ausgaben mit allen Zuschüssen von Bund und Land, beläuft sich auf 105,2 Millionen Euro. Die größte Position im Eta sind für Behinderte- mit 24,8 Millionen Euro.

Unter anderem geht es um Angebote und Häuser für Menschen mit Behinderung, die es ermöglichen sollen, soweit es geht am Leben teilzuhaben. 

Es sollen auch die Nachteile verringert werden. Beispielsweise in Pflegeeinrichtungen.

Die Kinder mit Behinderung sollen in die Schule gehen und die Erwachsenen können eine Tätigkeit nachgehen Beispielsweise einen Beruf.

Zurzeit sind 31,7 Prozent aller Menschen mit Behinderung im Kreis stationär untergebracht. Teilstationär sind es 42,9 Prozent und ambulant 24,4 Prozent.

Quelle: allgemeine-Zeitung.de

Im Schwarzwald, Baden-Württemberg gibt es für Angehöriger einen neuen Kurs für mehr Sicherheit bei der Pflege

In der Evangelischen Altenhilfe St Georgen gibt es an acht Abende ein Schulung für pflegende Angehörige. Da es immer noch viele Fragen gibt rund um die Pflege, ist die Schulung Ideal für jeden der noch Schwierigkeiten bei der häuslichen Pflege hat. Es ist nahe Pflegepraxis, die gesetzlichen Vorgaben und die Hilfsangebote stehen im Mittelpunkt der Schulung.

Jeder kann seine Fragen in den Schulungen, an die Fachbereichsleiter der Evangelischen Altenhilfe stellen. Die Schulung vermittelt Sicherheit im Umgang und der Versorgung mit Pflegebedürftigen Menschen. Es werde auch die finanziellen Unterstützungen erläutert. Durch den vierwöchigen Zeitraum kann das Gelernte und Gehörte besser ausprobiert und reflektiert werden.

Die AOK unterstützt den Kurs und verleiht an die regelmäßigen Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung ein Zertifikat.

 

Der Kurs: Die Schulungsabende finden im Lorenzhaus statt und dauern jeweils von 18.30 bis 20 Uhr.

  • 28. November:Tägliche Pflege
  • 19. Dezember: Pflegestärkungsgesetz
  • 30. Januar: Hilfsmittel
  • 27. Februar: Lagerung und Transfer
  • 27. März: Körperliche Unterstützung und Wohnraumanpassung
  • 24. April: Ernährung
  • 29. Mai: Demenz Noch sind Anmeldungen zur kompletten Schulung unter Telefon 07724/94270 möglich.

Hier finden Sie nähere Infos auf dem Flyer : Flyer und die Anmeldung hier: Anmeldung und die Webseite: http://lh-sst.de/

Die Barrierefreiheit von den Berliner Bahnhöfen

Viele die in Berlin unterwegs sind müssen feststellen, dass die Berliner Bahnhöfe für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen oft zu einem Hindernislauf werden. Oft liegt  daran das die Aufzüge und Rollstuhlrampen kaputt sind oder erst gar nicht vorhanden.

Berlin hat 173 U-Bahnhöfe und nur etwa 65 Prozent sind barrierefrei zugänglich. Auch die Politik hat dieses Erfasst und möchte bis 2020 die U- und S-Bahnhöfe barrierefrei zugänglich machen. Einige Parteien sind aber skeptisch ob dieses sich in Zukunft realisieren lässt.

 

In diesem Jahr 2017 sollen 13 U-Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet werden mit Gesamtkosten von 24,4 Millionen Euro, das sind für jeden Bahnhof knapp 2 Millionen Euro. Zwischen 2018 und 2020 plant die BVG 50 weitere Bahnhöfe barrierefrei zugänglich zu machen.

Auch hier äußern sich einige Experten bedenklich, da gerade die BVG als Berliner Anstalt des öffentlichen Rechts noch sehr viel zu tun hat. Berlin hat über 108 barrierefrei S-Bahn-Stationen. Die Bahn geht aber noch davon aus das Sie bis 2023 brauchen wird. Fahrgäste können sich im Internet über Aufzugstörungen und barrierefrei Verbindungen in Berlin Informieren.

Damit auch die Fernreise barrierefrei läuft, will das Ministerium bundesweit 132 Bahnhöfe barrierefrei umgestalten und die Hälfte der anfallenden Kosten von 160 Millionen Euro bezahlen.

 

Die Verbände stehen hinter den Pflegekräften

In den Pflegeheimen sind viele Teilzeitbeschäftigt und davon sind circa. 85 Prozent aller Pflegekräfte Frauen. Hinzu kommt das viele einen niedrigen Bildungsabschluss haben.

Das Altenheim wird oft als Zweit- oder Drittberuf gewählt. Deshalb sind viele Mitarbeiter nicht über das Arbeitsrecht aufgeklärt und wenn es Probleme gibt gehen Sie zu Ihrem Chef, anstatt zu Außenstehenden. Kernprobleme sind dabei zu wenig Personal und der Zeitdruck.

 

Dieses Schadet den Patienten und Helfern. Die Verantwortung wird beim Staat gesehen Etliche Verbände möchten Sprachrohr der Pflegekräfte sein. Viele Verbände treten bereits an die Berliner Politiker heran. Die Gewerkschaft Verdi organisiert Streiks und hilft den Pflegekräften ihre Meinung zu vertreten. Weitere Infos hier Verdi

Das Pflege-Thermometer 2018 untersucht Situation in der teil- und vollstationären Pflege

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) startet mit dem Pflege-Thermometer 2018 die aktuell größte bundesweite Befragung von Einrichtungen der teil- und stationären Langzeitpflege. Die Studie hat das Ziel, die Situation in den Pflegeeinrichtungen, vor dem Hintergrund der zahlreichen gesetzlichen Neuerungen der letzten Jahre, auf Bundes- und Länderebene sowie weiterer aktueller Herausforderungen zu untersuchen.

Die Untersuchung wird von der B. Braun-Stiftung gefördert und dem Verband der Ersatzkassen e.V. unterstützt. Rund 13.500 Fragebögen werden anfang November an alle teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland versendet. Innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen können sich die Leitungskräfte dieser Einrichtungen an der Studie beteiligen. „In der stationären Langzeitpflege erleben wir seit geraumer Zeit enorme Veränderungen. Das betrifft unter anderem die Personalsituation, aber auch das Leistungsspektrum und Finanzierungsfragen.

Die damit zusammenhängenden Entwicklungen wollen wir mit unserer Studie möglichst aussagekräftig erfassen“, betont Professor Michael Isfort, Leiter der Studie, und hofft auf eine möglichst hohe Beteiligung der Einrichtungen an der Befragung. Hintergrund des Pflege-Thermometers 2018 ist es, dass in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Pflegereformen auf Bundesebene sowie durch landesspezifische Gesetze etliche Veränderungen der Pflegeleistungen, der Finanzierung sowie in den Pflegeausbildungen auch für den stationären Sektor auf den Weg gebracht wurden. Auch angesichts des demografischen Wandels und zunehmender Pflegebedürftigkeit gewinnt die stationäre Langzeitpflege weiter an Bedeutung. Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2018 vorliegen und sollen konkrete Aussagen zum Leistungsspektrum und zu den Potentialen der Einrichtungen, zur Personalsituation und -fluktuation, zur Sicherung der regionalen Versorgung, dem Einsatz neuer Technologien in den Einrichtungen sowie zur Finanzsituation und weiterer aktueller Entwicklungen ermöglichen. „Mit der Befragung möchten wir den Einrichtungen, den Kostenträgern, Verbänden und der Politik wieder repräsentative Daten und Grundlagen für Weichenstellungen in die Zukunft zur Verfügung stellen“, erläutert Professor Frank Weidner, Direktor des DIP. Innerhalb der seit 15 Jahren laufenden Pflege-Thermometer-Reihe stellt die aktuelle Studie bereits die neunte Erhebungswelle dar.

Die Ergebnisse der Pflege-Thermometer-Studien werden kostenlos über die Institutshomepage (www.dip.de) online zur Verfügung gestellt. Das gemeinnützige und unabhängige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) beschäftigt rund fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Auftraggebern und Kooperationspartnern gehören Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen, Krankenkassen, Verbände, Kommunen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute und weitere Einrichtungen.

Zum Angebot des Instituts gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Kontakt: Elke Grabenhorst/ Ruth Rottländer, Tel: 0221/ 46861-30 oder -43

(Veröffentlichung frei) Quelle: http://www.dip.de/

Das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung haben einen Rechtsanspruch auf ein Persönliche Budget. Es soll dazu dienen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Anstelle der Sachleistungen erhält man Geld. Mit dem Geld kann man Beispielsweise selber eine Hilfe bzw. Dienstleistung bezahlen und man wird dadurch Unabhängiger und Selbstständiger. Sie werden gegenüber den Dienstleistern zum Arbeitgeber. Das bedeutet auch mehr Planung und Organisation für Sie.

Wer hat einen Anspruch?

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer körperlichen,
  • seelischen oder geistigen Behinderung,
  • Wer von einer Behinderung bedroht ist.

Welche Leistungen werden finanziert bzw. Welche Voraussetzungen gibt es für das Persönliche Budget?

 

  • Es muss sich um alltägliche und wiederkehrende Bedarf handeln
  • Die Hilfebedarfe werden über Geldleistungen oder Gutscheine finanziert.

Für Welche Hilfen kann das Persönliche Budget verwendet werden?

  • Bei der Pflege
  • Allgemein im Haushalt
  • bei Ämtergängen bei Arztbesuchen
  • bei Fahrdienste bei der Arbeit oder Ausbildung
  • bei Kino- und Theaterbesuchen

Welche Vorteile bringt das Persönliche Budget gegenüber den Sachleistungen?

Viele Menschen mit einer Behinderung sind auf die tägliche Unterstützung im Haushalt angewiesen. Mit dem Persönlichen Budget ergibt sich für einige zum ersten Mal die Möglichkeit in eine eigene Wohnung zu ziehen, da Sie nun einen Assistenten für die Tägliche Hilfe im eigenen Haushalt haben. Das Persönliche Budget bekommen Sie auch, wenn Sie in einer Einrichtung leben. Beispielsweise ein Wohnheim.

Die gesetzliche Regelung ist im Sozialgesetz unter: § 17 SGB IX Ausführung von Leistungen, zu finden.

Persönliches Budget, Zitat:: „Auf Antrag können Leistungen zur Teilhabe auch durch ein Persönliches Budget ausgeführt werden, um den Leistungsberechtigten in eigener Verantwortung ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Bei der Ausführung des Persönlichen Budgets sind nach Maßgabe des individuell festgestellten Bedarfs die Rehabilitationsträger, die Pflegekassen und die Integrationsämter beteiligt. Das Persönliche Budget wird von den beteiligten Leistungsträgern trägerübergreifend als Komplexleistung erbracht. Budgetfähig sind auch die neben den Leistungen nach Satz 1 erforderlichen Leistungen der Krankenkassen und der Pflegekassen, Leistungen der Träger der Unfallversicherung bei Pflegebedürftigkeit sowie Hilfe zur Pflege der Sozialhilfe, die sich auf alltägliche und regelmäßig wiederkehrende Bedarfe beziehen und als Geldleistungen oder durch Gutscheine erbracht werden können. An die Entscheidung ist der Antragsteller für die Dauer von sechs Monaten gebunden.“

Wie hoch ist Persönliche Budget?

Wie viel hängt von dem ab, wie viel Hilfe Sie benötigen. Bei weniger Hilfe können es 100 Euro im Monat sein. Wird aber eine 24 Stunden Betreuung benötigt, können es auch mehrere tausend Euro erhalten.

Wie beantrage ich das Persönliche Budget?

Das Budget wird bei Ihrem Kostenträger beantragt. Beispielsweise:

  • Pflegekasse
  • Krankenkasse
  • Rentenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Versorgungsamt
  • Jugendamt
  • Sozialamt
  • Integrationsamt
  • Agentur für Arbeit

Hierbei spielt es keine Rolle ob Sie von verschiedenen Kostenträgern ihr Geld bekommen, für sie ist nur ein Ansprechpartner zuständig. Im Fachjargon heißt diese „"Trägerübergreifenden Persönlichen Budget“. Die Zuständigkeit wird unter den Kostenträgern geklärt, Sie müssen sich um nicht kümmern. Aufgrund Ihres Antrages bekommen sie dann mitgeteilt wer Ihr Ansprechpartner ist.

Der Sachbearbeiter auch „Beauftragter“ genannt stellt dann mit Ihnen gemeinsam, den Unterstützungs-Bedarf und die Höhe des Budgets fest. Sie bekommen dann einen Bescheid, ob und in welcher Höhe Sie das Budget erhalten. Wie lange bekomme ich das Persönliche Budget? Am Anfang bekommt man das Persönliche Budget nur für einen kürzeren Zeitraum. Beispielsweise maximal ein Jahr.

Dieses dient dazu um zu schauen ob Sie damit gut zurechtkommen, anschließend können Sie das Persönliche Budget für einen längeren Zeitraum bekommen. Beispielsweise für fünf Jahre. Es ist wichtig das Sie sich vorher beraten lassen bei entsprechender Stelle, denn es bringt auch eine gewisse Verantwortung mit sich, selbständig alles zu planen und zu organisieren.

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