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EU-Schwerbehinderung

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Pflegemesse Rehacare startet Neuheiten für Menschen mit Behinderung

In Düsseldorf findet die Rehacare 2017 vom 04. bis 07. Oktober statt. Mit ihren Rund 760 Aussteller aus 39 Ländern in fünf Messehallen gibt es Hilfsmittel und Dienstleistungen, die das Leben mit Behinderung, bei Pflegebedarf erleichtern. Zu Gast ist Raul Krauthausen bekannt auch aus der Talkshow "Face to Face interviews". Natürlich gibt es auch viele Neuheiten von Lesehilfen aus dem 3D-Drucker bis zu extra langen Stöcken für Kinder mit Sehbehinderung. 

Es gibt auch viele faszinierende und erstaunliche Erfindungen, wie etwa Handschuhe, mit denen schwache Hände wieder Kräftig zupacken können. Die extra langen Stöcke, können kleine Kinder mit einer Sehbehinderung in die Hand nehmen. So das Sie ihren Bewegungsradius erweitern und damit unabhängiger sind von Fremder Hilfe.

Etwas sehr unglaubliches ist das es möglich ist alleine mit den Augen den Rollstuhl zu steuern, dann hochkomplexer Technik.

Auch gibt es spezielle Braille-Tastaturen, so das es für Sehbehinderte möglich ist Tablets und Smartphones zu benutzen ohne Einschränkungen. Jeder kann auch auf der Rehacare von denn Zahlreichen Unternehmen die speziell umgerüsteten behindertengerechten Autos nutzen.

Für dieses gibt es extra einen Teststrecke zur Probefahrt. Für alle die Sport gerne mögen, die können sich Vorort in der Sportarena des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW über Sportmöglichkeiten informieren. Wer verreisen möchte, kann sich bei den Rehacare Reiseveranstalter über Hotels und Tourismus-Verbände informieren.  

 

Engpässe im Arbeitsmarkt Pflege?

In Deutschland ist der Fachkräftemangel besonders in Gesundheits-und Krankenpflege zu verzeichnen. Dieses führt dazu das in der Altenpflege Fachkräfte und Spezialisten in allen Bundesländern nicht vorhanden sind. In keinem Bundesland stehen rechnerisch genug arbeitslose Bewerber zu Verfügung, um damit denn Fachkräftemangel auszugleichen.

Deshalb versucht die Agentur für Arbeit die Pflegefachkräfte im EU-Ausland zu finden. Es herrscht schließlich in einigen EU-Ländern eine hohe Arbeitslosigkeit, besonders bei der Jungend. Bundesweit von ca. 210 000 Azubis im Gesundheits- und Sozialwesen besitzt rund jeder Siebte eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Der größte Anteil hat einen türkischen Pass, gefolgt von Bosnien und Herzegowina sowie Polen. Im Gesundheitsbereich stellen die Polen den größten Anteil da, auch die meisten ausländischen Altenpfleger/innen haben einen polnischen Pass. Es wird über ein Abkommen mit Bosnien und Herzegowina, Serbien und den Philippinen zusätzliches Pflegepersonal nach Deutschland geholt. Das Problem ist das Deutschland nicht attraktiv genug ist für ausländisch qualifizierte Arbeitnehmer.

Der Bürokratieaufwand für ausländische Bewerber wird minimiert, damit die Attraktivität steigt für das Arbeiten in Deutschland. Dazu kommt noch das die Tests zur Erkennung für die Sprachkenntnisse unflexibel sind und es Probleme gibt bei der Anerkennung der Qualifikationen in Deutschland. Dadurch sehen die Personalchefs eine andere Lösung. Die Mitarbeiter sollen gefördert werden mit Weiterbildungen. Der Pflegeberuf ist für viele junge Menschen nicht attraktiv genug. Die Vergütung von Pflegeberufe ist leider auch kein Anreiz. Die Gesellschaft muss erkennen das wir motivierte und qualifizierte Pflegekräfte brauchen. Spätestens dann, wenn unsere eigene Generation gepflegt werden muss. Dann werden wir uns daran erinnern.

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Behinderung und ihre Inklusion

Wer behindert ist hat es in Deutschland nicht leicht, denn die Gleichberechtigung schwächelt. Leider ist es so, dass man mit seiner Behinderung noch mehr behindert wird. Durch fehlen von Barrierefreien Zugang zum Beispiel als Rollstuhlfahrer, wenn die Rollstuhlrampen fehlen. Die Politik hat aber auch einiges getan, wie zum Beispiel die Förderung von behinderten Menschen.

Auch in der Wahlarena damals hatte die Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt das es damals keine Förderung gab bei Ihr in der DDR für behinderte Menschen. Somit ist es das Menschen behindert werden, wenn man sie nicht fördert.

 

Angela Merkel sagte noch das in den letzte vier Jahren das Recht der Behinderten man auf vernünftige Füße gestellt hat und einen Rechtsanspruch daraus gemacht hat. Auch die UN-Behindertenkonvention sagt das Recht auf Gleichberechtigung und auch im Bundesteilhabegesetz von 2016, mit den gleichwertigen Lebensverhältnissen für Behinderte gefördert werden sollen.

Es ist so dass durch die fehlenden Hilfsmittel im Alltag die Freiheit eingeschränkt wird und man dadurch noch behindert wird zum Beispiel als Rollstuhlfahrer durch fehlende Rollstuhlrampen. Wenn man überlegt 7,6 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Schwerbehindertenausweis, fast Jeder zehnte. Dieses ist nur ein Problem von vielen, natürlich laufen auch viele Dinge sehr gut. Es soll nur mal einen kleinen Anstoß geben was noch verbessert werden sollte. 

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Wie entkomme ich der Isolation?

Wenn ein Angehöriger oder der Partner zum Pflegefall wird ist man in seiner Freizeit eingebunden und hat keine Zeit mehr für soziale Kontakte. Am Anfang der Pflege ist es noch ein schleichender Prozess und man isoliert sich immer mehr von der Außenwelt ab. Viele Pflegende Angehörige merken dieses erst nicht, denn dieses passiert sehr langsam. Der Freundeskreis ist am Anfang noch da, dann wird aber die Pflege immer aufwendiger und man bleibt alleine. 

 

 

 

 

 

 

Daher hier ein paar Tipps: 

  • Freizeit fest einplanen (Am besten wie in der Schule einen Stundenplan)
  • Zeit für sich selber nehmen von Anfang an
  • Man sollte sich professionelle Hilfe suchen (Pflegedienst)
  • Pflegestützpunkte aufsuchen und beraten lassen
  • Online-Gruppen und beraten (Facebook etc...)
  • Mit freunden und Familie offenes Gespräch führen zum entlastend 
  • Wenn man sich mit Freunden trifft die Pflegebedürftige Person mit einbeziehen und vorschlagen das diese mitkommt.  

 

 

Noch einen besonderen Tipp um der Isolation zu entkommen:  

 

Die Woche der Pflegenden Angehörigen organisiert jedes Jahr ein Veranstaltung mit rund 1500 Angehörigen in Berlin. Hier stehen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Theaterabende, die Preisverleihung von zehn Pflegebären- Schmuckstücken, die pflegende Angehörige für Ihre Leistung auszeichnen. Diese ist Ideal um andere kennenzulernen und sich auszutauschen. Für das Wohl der Lieben Zuhause sorgt indes die Fachstelle. Sie organisiert alles das sich gekümmert wird um die Lieben Zuhause. Das Ziel der der Veranstaltung ist es den Angehörigen eine schöne unbeschwerte Zeit zu schenken. Die Veranstaltung geht eine Woche lang. Es soll das Engagement der Angehörigen öffentlich sichtbar machen.

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