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Karlsruhe: Junge Menschen und stationäre Pflege

Es kann auch die jungen Menschen treffen. Auch wenn meisten mit Pflege die älteren Menschen in Verbindung gebracht werden. Beispielsweise durch einen Unfall oder einer Krankheit sind die jüngeren Menschen auf eine vollstationäre Betreuung angewiesen.

 

Laut einer Umfrage in Karlsruhe sind von den 49 stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis von den rund 4000 Bewohnerinnen und Bewohnern 108 jünger als 60 Jahre. Dazu auch ein Blog Artikel von uns: Es kann jeden treffen

Berlin: mehr Geld für die Pflege

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat von der SPD hat am Montag in Berlin Arbeitnehmer und Arbeitgeber und andere zu einem „Pakt für Pflege“ aufgerufen. Der Berliner Senat ist für einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege. Das Ziel müsse es sein den Pflegenotstand entgegenzuwirken.

Es gab bereits erste Gespräche im November mit allen Beteiligten. Die Arbeitgeber erkennen bereits die Missstände in der Branche. Um den Angestellten eine bessere Verhandlungsposition zu geben, soll eine unabhängige Stelle, den ortsüblichen Durchschnittsverdienst für die Branche ermitteln und bereitstellen.

Ein wichtiges Ziel ist auch eine bessere Bezahlung und eine bessere Personalausstattung um die Pflege attraktiver zu gestalten.

Beispielsweise verdient in Berlin eine Altenpflege im durchschnitt Monatlich rund 2400 Euro brutto, wobei wenn man dieses mit dem Metallgewerbe vergleicht mit rund 4300 Euro Monatlich. Ist dieses fast die hälfte weniger, dass eine Pflegefachkraft verdient. Auch wird die Zahl der Pflegenden immer mehr ansteigen, bereits jetzt sind rund 116.500 Menschen in Berlin pflegebedürftig und bis 2030 soll die Zahl etwa auf 170.000 ansteigen. Es werden dann rund 8000 zusätzliche Pflegefachkräfte in Berlin benötigt.

Ein erster Schritt ist schon getan im Tarifpartnervertrag. Hat ein Arbeitgeber einen Tarifvertrag abgeschlossen, müssen die Kostenträger (Pflegekassen), diesen anerkennen und dürfen diesen nicht zurückweisen, mit der Begründung dieses sei unwirtschaftlich. Dies hat Berlin als Vertragspartner der Rahmenverträge zur Pflege durchgesetzt.

In Berlin ist trotz des großen Fachkräfte Mangels, die Umsetzung mit der Tarifbindung sehr gering. Auch neben den Arbeitsvertragsrichtlinien in der Kirche, haben nur die Vivantes und einige freie Träger und ein paar private Träger bereits Tarifverträge abgeschlossen.

Eine Studie zufolge hoffen die meisten Pfleger auf Hilfe aus der Politik, doch dieses muss stärker organisiert werden, damit besser verhandelt werden kann mit den Arbeitgebern.

Quelle: rbb24.de

Berlin: Altenpflegeschule im Widerstand

Bei der Altenpflege ist der Personalmangel ein großes Problem, vor allem in den größeren Städten steigt der Bedarf immer mehr. Deswegen ist es wichtig, dass der Pflegeberuf attraktiv ist, umso möglichst viele Menschen für den Beruf zu begeistern.

In Berlin muss die Senatskanzlei eine Entscheidung treffen die große Tragweite für die Altenpflege hat.

Ob weiterhin die Bildungsverwaltung für die Altenpflege-Berufsfachschulen zuständig sind, oder sollen diese in die Aufsicht der Verwaltung für die Gesundheit und Pflege wechseln?

Viele sind besorgt und warnen vor einem Wechsel, den dadurch könnte die Ausbildung noch unattraktiver werden und der Personalmangel wird noch größer. Durch das neue Pflegeberufsgesetz das zum 1. Januar 2020 in Kraft treten soll, wird die generalistische Ausbildung in der Pflege eingeführt.

Diese führt dazu das die Ausbildungen für Kinder,- Kranken- und Altenpfleger zusammengebracht werden, die bisher getrennt waren. Das neue Gesetz ist ein enormes Risiko, denn die Strukturen müssen erhalten bleiben und bewältigt werden. Von den Fachschulen haben 24 der 32 Schulen dem Gesetz nur zugestimmt.

Die SPD hatte im November auf dem Landesparteitag die „zwölf Punkte für einen Neustart in der Pflege" beschlossen. Darin werden die Durchlässigkeit des Ausbildungssystems und die Möglichkeit zum Erwerb von Schulabschlüssen und die Überführung in die duale Ausbildung gefordert.

Stuttgart: Nikolausevent der Besonderen Art für Menschen mit Behinderung

Die Stiftung Lebenshilfe hat für Menschen mit Behinderung einen Einkaufsbummel ermöglicht. Jeder von den circa 400 Menschen mit Behinderung hat einen Einkaufsgutschein von 50 Euro bekommen und jeder durfte sich damit im Galeria Kaufhof etwas kaufen.

Am Nikolaustag bildete sich bereits um neuen Uhr morgens eine riesen Schlange, in der Stuttgarter Innenstadt vor der Galerie Kaufhof. Viele freuten sich darauf schon mehrere Wochenlang.

 

Es ist für die meisten ein ganz besonderer Tag. Endlich mal selber etwas einkaufen zu können. Einige haben vorher Kataloge gewälzt. Begleitet von Betreuern und viele freiwillige Helfer, fast zweihundert. Hoch im Kurs sind Kleidung und Spielsachen. Es wird laut in den Abteilungen und gejubelt.

Ein Mädchen sagt es wäre für Sie ein Highlight. Es ist für sie schon ein großes Glück, sich selber eine Tafel Schokolade zu kaufen.

Für den Kaufhof-Chef ist es eine Herzenssache. Ungefähr seit gut 15 Jahren gibt die Lebenshilfe Betreuten die Gelegenheit Weihnachtseinkäufe am Nikolaustag in der Galerie Kaufhof zu erledigen. Jeder soll sich selber sein Geschenk aussuchen. 

Das Weihnachtsbummeln wurde zum Schluss um den Tag perfekt zu machen, noch mit dem Weihnachtsmarkt abgerundet.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

Absolventen werden geehrt

In der Behindertenwerkstatt Hohenroth Schweinfurt werden Menschen mit Behinderung geehrt. Es geht um Menschen die nicht mehr oder noch nicht auf dem Allgemeinem Arbeitsmarkt arbeiten können.

Jeder bekommt eine Individuelle Ausbildung, abgestimmt auf seine Fähigkeiten.

 

Beispielsweise: in den Bereichen Montage, Fertigung, Verpackung, Holzverarbeitung, Metallbearbeitung und Grünpflege. Dabei wird auf den Wunsch eingegangen jedes Einzelnen. Es gibt eine Prüfung die jeder Teilnehmer durchlaufen muss und am Ende erhalten alle ein Zertifikat.

Im Rahmen einer Feier haben alle am ende Blumen bekommen und einen Gutschein mit Dankes Worten vom Werkstattleiter.

 

Nachdienst: 50 bis 60 Bewohner für eine Pflegefachkraft ist zu viel

Der Evangelische Pressedienst (epd) meldet, dass jetzt das Verwaltungsgericht Cottbus (Brandenburg) entschieden hat, dass der Einsatz von nur einer Pflegefachkraft in der Nacht für 50 bis 60 Bewohner nicht abgedeckt werden kann. (Az.: VG 5 L 294/17).

Laut der Entscheidung vom 24. November 2017, darf das brandenburgische Landesamt für Soziales und Versorgung einen Heimbetreiber nun auffordern, etwas in der Praxis zu verändern.

 

Somit müssen nun Betreiber eines Pflegeheims Vorschläge für Verbesserungen machen.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig und kann mit der Beschwerde vor dem OVG Berlin-Brandenburg angefochten werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:Az.: VG 5 L 294/17

Quelle: Pressemitteilung des VG Cottbus v. 24.11.2017

Pflegekongress in Berlin

Im Januar 2018 findet der Kongress zur Pflege statt. Am 19 und 20 Januar ist es wieder soweit, im Berliner Maritim proArt Hotel. Seit zwei Jahrzehnten ist der Kongress ein wichtiger Termin für das Pflegemanagement.

Es werden wieder rund 1500 Kongressteilnehmer/innen erwartet. Beispielsweise: Pflegedienst-, Pflegedirektor/innen, Abteilungs- und Stationsleitungen, Qualitätsmanager/inne, Pflegefachkräfte aller Versorgungsbereiche, Schulleitungen und Lehrende in der Pflege.

Einige Wichtige Themen sind etwa: Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden? Wie kann es verhindert werden das Mitarbeiter abwandern und wie kann neues Personal gewonnen werden?

Auch eine Auszeichnung wird verliehen der Pflegemanagement-Adwards. Jeder ist eingeladen nach Berlin zu kommen und den Kongress als Fachfortbildung zu nutzen.

Nähere Informationen finden Sie hier: gesundheitskongresse.de

Wien: Mehr Geld für die Pflege fordern die Gemeinden

Der Bund hat 100 Millionen als Abgeltung zugesagt. Dieses ist zu wenig nach der Ansicht der Gemeindevertreter. Denn im kommenden Jahr wird das Privatvermögen von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen nicht mehr für die Abdeckung der Pflegekosten herangezogen.

 

Dieses verursacht Mehrkosten von 500 Millionen Euro im Jahr. Auch weil es immer mehr Pflegebedürftige geben wird. Für die offenen 400 Millionen Euro wollen die Gemeinden in Verhandlung treten, mit der neuen Regierung sobald diese sich gebildet hat.

Falls der Bund nicht eingeht auf die Forderungen kann im Rahmen des Maastricht-Vertrags nicht mehr auf die Verpflichtungen eingegangen werden. Finanzierungsprobleme sehen die Gemeinden Vertreter nicht nur in der Pflege, sondern auch bei dem geplanten zweiten Kindergartenjahr.

Die Gemeinden sind zufrieden mit dem wirtschaftlichen Ergebnis von einem Maastricht-Überschuss von 31 Millionen Euro.

Quelle: diepresse.com

Immer mehr Menschen mit Behinderung bekommen Eingliederungshilfen

In Deutschland ist die Zahl gestiegen die Eingliederungshilfe erhalten, um die 895 000 Menschen haben 2016 Eingliederungshilfe bekommen. Das sind im Gegensatz zu 2015 1,3 Prozent mehr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit das die Zahl seit 2005 immer mehr ansteigt.

Mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Das Ziel ist es mit der Eingliederungshilfe eine drohende Behinderung entgegenzukommen und abzuwenden oder um eine vorhandene Behinderung zu mildern. Sie dient auch dazu insbesondere behinderte in die Gesellschaft einzugliedern.

Das Geld wird genutzt für medizinische Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsmarkt und für Behinderten-Werkstätten und zu Schul- und Berufsausbildung.

Die meistens die die Leistung in Anspruch nehmen sind Männer mit gut 59 Prozent im Alters Durchschnitt mit 33 Jahren, wobei die Frauen im Durchschnitt um die 36 Jahre alt sind.

Für die Leistungen werden um die 16,5 Milliarden Euro netto aufgebracht. Das waren somit mehr als die Hälfte der Sozialausgaben um die 57 Prozent. Die Sozialhilfeausgeben Betrugen 29 Milliarden Euro.

Quelle: dpa

Baden-Württemberg: Menschen mit geistiger Behinderung lehren

In Heidelberg an der Graf-von-Galen-Schulewerden werden Sieben Männer und Frauen als Experten ausgebildet. Sie lernen 5 Tage die Woche Montag bis Freitag drei Jahre lang geht die Ausbildung, um als Experte in eigener Sache an Fach- und Hochschulen zu unterrichten.

Das Projekt heißt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg". Die Ausbildung ist fast eine gewöhnliche Qualifizierungsmaßnahme mit Klausuren, Flipcharts und Prüfungen.

 

Das Besondere ist aber das die Teilnehmer geistig eingeschränkt sind. Stephan Friebe ist der Leiter des Projekts.

Es war seine Idee erklärt der 55-Jährige immer wieder hat er mit Menschen mit geistiger Behinderung Erfahrung in seinen Seminaren sammeln dürfen, wie Sie ihre eigenen Erfahrungen mitgebracht haben. Er erkannte bald das Potenzial wie er sagt: "dass sie Experten in eigener Sache, aber keine Experten im Bildungsbereich sind", so Friebe. "Dann kippt das ganz schnell", erklärt er. quelle: rnz.de

Deswegen ist das Konzept das Fachwissen zu vermitteln, wie eigenständige Seminare und Vorträge entwickelt und gehalten werden können. Das Ziel des Projekts ist es das die Experten qualifiziert sind, um dann langfristig in die Lehre integriert zu werden.

Zudem sollen die Absolventen einen Arbeitsplatz bekommen, der Zukunftssicher ist und dauerhaft existenzsichernd. Der Kooperationspartner ist die Universität in Kiel.

Quelle: rnz.de

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