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Mecklenburg-Vorpommern Mangel in der Altenpflege

Bildinhalt: Ein Älterer Mann im Rollstuhl von hinten Fotographiert in einem Zimmer.

In Mecklenburg-Vorpommern sind Defizite in der Pflege. Es besteht ein Mangel an Fachkräften, an Kurzzeit-Pflegeplätze sowie Plätze im betreuten Wohnen. Der Fachkräftemangel sei das größte Problem, dies unterstreichte der Städte- und Gemeindetag am 7 November 2018 bei einer Anhörung zum Landespflegegesetz im Landtag.

Es sei richtig und wichtig das für die Pflegeausbildung das Schulgeld gestrichen wurde, jedoch müsse Mecklenburg-Vorpommern zudem die Pflegeschulen ausweiten. Es wurden bessere Arbeitsbedingungen gefordert und eine bessere Bezahlung der Pflegefachkräfte. Der Städte- und Gemeindetag beklagte das die Änderungen, die im Gesetzentwurf stehen nicht ausreichend seien und der aktuellen Lage nicht gerecht sind.

Torsten Koplin, der sozialpolitische Sprecher der Linken-Fraktion sagte: „Die Sachverständigen kritisieren durchweg, dass der Gesetzentwurf auf drängende Fragen keine Antworten gibt.“ „So fehlen für die vom Bund finanzierten Pflege-Modell­projekte inhaltliche Vorgaben des Landes.“ Auch spreche der Entwurf zwar über moderne Wohnformen für Senioren und Pflegebedürftige, „aber auch hier fehlen Ziele und Mittel, damit diese errichtet werden können“. Organisation haben andere Bundesländer bereits gegründet die Träger und Gründer desbezüglich beraten.

In vielen Orten fehlen Kurzzeit-Pflegeplätze, laut Landesseniorenbeirat. Wenn Angehörige einen Urlaub, in Krankenhaus oder sonst nicht sich kümmern können wird die Kurzzeit Pflege genutzt. Häufig gibt es nach monatelanger Wartezeit oft nur ein Platz und zwar im Zweibettzimmer mit einer anderen Fremden Person. In seiner Stellungnahme bemängelt der Seniorenbeirat die „einseitige Orientierung“ der Regierung auf „ambulant vor stationär“. Am jeweiligen Bedarf sollte sich die Art der Pflege richten, ob eine menschwürdige Pflege die Angehörigen überhaupt leisten können.

Der Seniorenbeirat sagte: „Wofür in der stationären Pflege ausgebildete Fachkräfte vorhanden sind, muss der Angehörige zu Hause allein bewältigen“. 75 Prozent aller Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern werden von Angehörigen gepflegt, laut Angabe des Sozialministeriums. Zudem sei ein Problem das in kleineren Firmen, wo die Wirtschaft des Landes davon geprägt ist, dass für Angehörige keinen Rechtsanspruch auf Familien- und Pflegezeit besteht. „Der Arbeitgeber kann den Antrag auf Pflegezeit ablehnen, wenn das Unternehmen 15 oder weniger Beschäftigte und für Familienpflegezeit das Unternehmen weniger als 25 Beschäftigte hat.“

Mit einer Rentenpunkterhöhung hat die AfD vorgeschlagen pflegende Angehörige zu entschädigen. Thomas de Jesus Fernandes sagte: „Wer ambulant statt stationär befürwortet, muss die Pflegenden entsprechend wertschätzen“. Die Pflege entfaltet sich im Nordosten nach Einschätzung des Städte- und Gemeindetags zu langsam. So sei auf Dauer die Pflege in allen Bereichen der Pflege sichergestellt.

Zudem sind alternative Wohnformen nicht flächendeckend da für Ältere Menschen, nach Einschätzung des Landesseniorenbeirats. Nicht in allen Bereichen der Pflege sei die Versorgung sichergestellt. Seit länger Zeit sind alternative Wohnformen für Ältere nicht flächendeckend da. Stefanie Drese, die Sozialministerin der SPD hatte sich nach besserer Bezahlung der Pflegekräfte angeschlossen.

„Die eingeleiteten Maßnahmen für eine Pflegeoffensive werden aus meiner Sicht nur erfolgversprechend sein, wenn die so wichtige Arbeit in der Pflege auch angemessen bezahlt wird In Zukunft müssten sich die Pflegekassen und Anbieter auf höhere Pflegesätze einigen und Tarifverträge flächendeckend handhaben. Eine Politische Auseinandersetzung über Bezahlbarkeit und Finanzierung der Pflege in Deutschland, forderte Drese, so dass die Pflegekosten nicht ins unermessliche steigen.

“Es lässt sich nicht mehr vermitteln, dass Pflegebedürftige, ihre Angehörigen oder letztlich die Sozialhilfe die finanziellen Lasten allein zu tragen haben, die durch die demografische Entwicklung und steigende Pflegekosten anfallen.“ Der Ausbau der Pflege- zur Vollversicherung sei denkbar, höhere Versicherungsbeiträge, die Verbreitung der Finanzierungsbasis oder für die Pflege ein Bundeszuschuss.

Quelle: aerzteblatt.de

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Herbst 2019 Neuer Pflege-TÜV geplant

Bildinhalt: Ein ältere Mann der sitzt mit einem Gehstock in der Hand (man sieht nur seine Hände mit dem Gehstock)

In Zukunft sollen es die Pflegebedürftigen und deren Angehörige einfacher haben, gute Pflegeheime oder gute ambulante Pflegedienste suchen. Am 9 November 2018 hatte der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigt in der Zeitung Funke-Medien-gruppe, das für Herbst 2019 der neue Pflege-TÜV geplant sei.

Im Sommer hatten Wissenschaftler unter der Anweisung des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld ein Plan zu einer verbraucher-näheren Bewertung der über 13 000 Pflegeheime und gleichvielen ambulanten Pflegedienste in Deutschland vorgezeigt.

Dabei sollen im Fokus stehen der wirkliche Gesundheitszustand der Pflegeheimbewohner, sowie die Angebote der Pflegeeinrichtung und Ausstattung. Es muss noch das Konzept vom Qualitätsausschuss Pflege, der von Bundesregierung gegründet wurde in Richtlinien ausgeführt werden. In dem Ausschuss sitzen Repräsentanten der Pflegekassen und der Anbieter von Pflegeleistungen. Pflegenotstand gibt es seit 2009. Dabei sei das Ziel das die Angehörigen schnell und unkompliziert ein gutes Pflegeheim oder eine ambulante Pflegestation für pflege-bedürftige Familienmitglieder finden können.

Um die 70 Kriterien werden jährlich alle Einrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) mit Schulnoten bewertet. Schnell geeinigt haben sich die Politik, Pflegekassen, Heimbetreiber und Verbraucherschutz das der eingeführte Pflege-TÜV nicht mit Schulnoten geleistet werden könne. Karl-Josef Laumann, der damalige Pflegebeauftragte sagte: „Es werden bewusst Schwachstellen vertuscht, damit keine Pflegeeinrichtung schlechter dasteht als andere“.

So bekommen alle Pflegeheime die Note 1,2 dieses ist für Kritiker ein Dorn im Auge. Bemängelt wurde das vor allem bürokratische Abläufe überprüft wurden und das keine K.-o.- Kriterien dargestellt wurden. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte: „Singen eins, Mathe sechs – in der Schule bleiben Sie damit hängen, im Bereich der Pflege erhalten Sie die Durchschnittsnote drei“.

Die Arbeit hatte deswegen im Sommer 2016 der Pflege-Qualitätsausschuss aufgenommen. Daher habe er die Bielefelder Wissenschaftler beauftragt gemeinsam mit Pflegekassen, Vertreter der Pflegebedürftigen, sowie die Einrichtungsträger ein ausgereifteres wissenschaftliches Verfahren zur Qualitätsmessung vorzureichen. In Zukunft soll es ein Baukastensystem geben, das mehr Informationen zu Verfügung stellt als bereits zuvor.

Bei der Bewertung der medizinischen Pflegequalität sollen jährlich Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), Selbstangaben sowie Berichte der Heimaufsicht zusammenströmen der jeweiligen Pflegeheime. Klaus Wingenfeld der Bielefelder Pflegewissenschaftler hat für letzteres genaue Gesichtspunkte entwickelt.

So werde jeder Bewohner bei der internen Prüfung begutachtet. Veränderungen im Pflegezustand können in Zeitreihen aller Bewohner bemerkt werden. Wingenfeld sagte: „Es geht künftig etwa darum, wie gut es gelingt, Mobilitätsverlust, Sturzverletzungen, die Entstehung von Druckgeschwüren oder den Einsatz freiheitseinschränkender Maßnahmen zu vermeiden“.

Laut dem Konzept sollen die Ergebnisse mit Kategorien versehen werden wie „weit über Durchschnitt“, „etwas über Durchschnitt“, „nah am Durchschnitt“, „etwas unter Durchschnitt“ oder „weit unter Durchschnitt“ ausgewertet werden.

Bildliche sollen zudem besonders gute oder schlechte Ergebnisse dargestellt werden. Beispielsweise soll der Verbraucher Informationen erhalten über die Lebensqualität in der Einrichtung durch das neue Bewertungssystem. Die Einrichtungen sollen Auskunft geben um viele Pflegebedürftige ein Pflegender sich kümmert.

Quelle: aerzteblatt.de

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Pflegestärkungsgesetz mehr Stellen in Pflegeheimen

Bildinhalt: Eine Pflegekraft bringt ein Tablet mit Essen ans Bett

Die große Koalition hat am 9 November 2018 das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet. Durch das PpSG sollen zusätzliche Pflege- und Altenpflegestellen finanziert werden.

13 000 Stellen sollen in der Altenpflege geschaffen werden. Die Arbeitsbedingungen sollen zudem in dem Bereich verbessert werden, damit der Beruf wieder mehr an Attraktivität gewinnt. Die SPD und Union haben für das Gesetzt gestimmt, die FDP hatte dagegen gestimmt. Enthalten haben sich die Grüne, AfD und Linke. Von der gesetzlichen Krankenversicherung sollen die zusätzlichen Stellen in Pflegeheimen finanziert werden.

In Zukunft soll jede aufgestockte und zusätzliche Pflegestelle vollständig von Krankenkassen im Krankenhaus finanziert werden. Ab 2020 sollen die Personalkosten für die Pflege im Krankenhaus aus den bisherigen Fallpauschalen gerechnet werden. Damit sollen die Krankenhäuser nicht mehr durch ein Pflegebudget aus wirtschaftlichem Interesse auf Pflegekräfte verzichten.

Als größten Schritt bezeichnet der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Pflegestärkungsgesetz seit 20 Jahren in der Pflege. Dadurch würde die Koalition ihr Versprechen an die Pflegekräfte einlösen. Spahn sagte das hier mehr Vertrauen zurückgewonnen werden müsse. Es würde weitere Schritte folgen, so Spahn. In der Altenpflege die Bezahlung aufzubessern, daran würde jetzt die Koalition arbeiten.

In den Pflegeheimen sollen bis zu 13 000 zusätzliche Stellen bezahlt werden. 640 Millionen Euro sollen dafür im Jahr zu Verfügung stehen. Ein weiterer Absatz hat es ins Gesetz geschafft, aus dem Topf können die Pflegeassistenzkräfte in den ersten vier Monaten 2019 bezahlt werden. Dabei ist Voraussetzung das Assistenzkräfte sich beruflich weiterbilden in Richtung Vollpflegekraft.

Auch soll in den Pflegeheimen die Digitalisierung kommen. Jede Pflegeeinrichtung soll dafür 12 000 Euro bekommen, jedoch höchsten 40 Prozent der dafür anerkannten Bestimmungen. 100 Millionen Euro sollen für Schulungen und Weiterbildungen des Personals bereitstehen. Neue Richtungen in der Pflege geht die Sozialversicherung um häusliche Pflegeleistungen von Angehörigen langhaltig zu sichern.

Auf stationäre Rehabilitation erhalten Sie nach ärztlicher Verordnung und guter Prognose einen eigenständigen Leistungsanspruch. Auch müssen nicht zwangsläufig Ambulante Leistungen am Wohnort vorgeschaltet werden. Die Besetzung der zusätzlichen neue Stellen sei noch völlig ungeklärt bemängelt die Opposition. Westig, die pflegepolitische Sprecherin FDP-Fraktion sagte, das Personal erstmal vorhanden sein müsse das gestärkt werden solle.

Die Neuen Regelungen im Krankenhaus mit offenen Armen begrüßen die Grüne und Linksfraktion. Harald Weinberg, der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion sagte, dass die Refinanzierung der Pflege gut sei. Dieses hätten durch Proteste die Beschäftigen selber erarbeitet. Quelle: aerztezeitung.de

Quelle: aerzteblatt.de

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An der Belastungsgrenze sind viele die ihrer Angehörigen pflegen

Bildinhalt: Eine älter Frau und ein Mann der sich um sie kümmert und ihr die Schuhe anzieht

Von den rund 2,5 Millionen Menschen die zu ihrer Pflegebedürftigen zu Hause pflegen sind an ihrer Grenze der Belastbarkeit. Daher geht die Bereitschaft für Pflegen immer mehr zurück. Dieses geht aus dem neuen Pflege-Report der Barmer-Krankenkasse hervor.

In Deutschland ist der größte Pflegedienst die Angehörigen. Sie überfordern sich und leiden oft an körperlichen, Schlafproblemen und Psychen Überlastungen. Rund 185 000 pflegende Angehörigen stehen kurz davor die Pflege nicht mehr auszuüben. Dabei wollen 164 000 mit externer Hilfe die Pflege weiter machen. Fast ein Prozent will nicht mehr Pflegen.

Auch gaben die Angehörigen im Report an das sie sehr oft und Schlafmangel leiden würden, sowie psychisch und körperliche Probleme und oft krank würden werden. Hinzu kommen Existenzängste, die dazu beitragen das viele Angehörige die Pflege einstellen. Ein Drittel aller pflegenden Angehörigen übt ein Job aus.

Dabei hat jeder Vierte seine Arbeit reduzieren müssen wegen der Pflege oder kann diese deswegen nicht mehr ausüben. Unter 1 900 pflegenden Angehörigen hat die Umfrage der Universität Bremen festgestellt, dass größte Risiko der häuslichen Pflege sei seelisch oder körperlich auszubrennen.

Heinz Rothgang, der Studienleiter Professor, hatte bei der Vorstellung des Berichts am 8 November 2018 in Berlin gesagt: „Es gibt ein starkes Indiz dafür, dass Pflege krank macht“.

Beinahe 12 Prozent der Befragten haben zur Veränderung ihrer künftigen Pflegebereitschaft keine Angaben machen wollen. Zu wenig Schlaf gaben beinahe 40 Prozent an, so sehen 85 Prozent ihr Alltägliches Leben von der Pflege bestimmt, in der Pflegesituation gefesselt sehen sich 30 Prozent, zu anstrengend die Aufgabe ist es jedem fünfenten. Die Tages- und Kurzzeitpflege sowie die Haushaltshilfe werden von 820 000 nicht Anspruch genommen.

Dabei seien die Gründe Zweifel an der Qualität und fehlende Angebote. Christoph-Straub, der Barmer-Chef Professor sagte: „Wir können es uns nicht leisten, auf die die aufopferungsvolle Arbeit pflegender Angehörigen zu verzichten, weil sie an ihre Grenze kommen, sich alleine gelassen fühlen, weil sie körperlich und psychisch völlig erschöpft sind“. Quelle: mdr.de

Quelle: aerztezeitung.de

 

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