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Steuerminderung Heimkosten für Demenzkranke

Bildinhalt: Auf einen Holztisch liegt ein Taschrechner, mehrere Geldscheine und Münzen, ein Laptop, mehrere Zettel mit Bechnungen und eine schwarze lese Brille

Das Niedersächsische Finanzgericht in Hannover hat in einem Fall eines Demenzpatienten entschieden, dass auch eine je nach Alter häufige Erkrankung als steuerlich „außergewöhnlich“ gilt. Somit können die notwendigen Heimkosten, bei beginnender Demenz, steuermindernd als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.

Eine Heimunterbringung kann gerechtfertigt sein, selbst wenn keine Pflegebedürftigkeit besteht. Im dem Fall ging es um eine Steuerminderung eines 90-Jährigen und seine Unterbringung in einer betreuten Wohnanlage. Laut Attest seine Hausärztin war dieses erforderlich.

Da der 90-Jährige an beginnender Demenz mit Desorientiertheit leidet und eine Eigengefährdung bestehe. Er zahlte neben der Miete für das betreute Wohnen auch für einen Hausnotruf und Unterstützung für die Pflege bei Krankheit. So beliefen sich 2010 die Kosten auf 20 684 Euro. Der Mann verstarb im November 2013 und die Erbengemeinschaft machte die Kosten für das betreute Wohnen steuermindern geltend.

So zogen Sie von den Gesamtkosten eine Haushaltsersparnis in Höhe von 8004 Euro ab und machten den Restbetrag von 12 680 Euro, als außergewöhnliche Belastung geltend. Das Finanzamt lehnte dieses ab. Denn Außergewöhnliche Belastungen müssten „außergewöhnlich“ sein um eine Steuerersparnis zu begründen.

Jedoch sei hier die Unterbringung im Heim, wegen altersbedingter Probleme erfolgt. Da auch keine Pflegebedürftigkeit vorgelegen hat. Das Finanzgericht Hannover gibt den Erben Recht. Die Heimunterbringung des Mannes, sei wegen der beginnenden Demenz und seiner Eigengefährdung, aufgrund seiner Desorientierung erforderlich gewesen.

Da dieses Krankheitsbedingte Gründe seien. Diese müssen als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, laut der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Az.: 9 K 257/16

Quelle: aerztezeitung.de 

Pflege: Sorge um Pflege-Berufsreform

Bildinhalt: ältere Frau mit schwarzen Pullover

Die Ausbildungsplätze in der Alten- und Krankenpflege, will der neue Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU erhöhen. Zurzeit können die Anbieter von Pflegeausbildungen nicht handeln. Da es dem Pflegeberufereformgesetz mit den klassischen Ausbildungsgängen der Kinder-, Jugend- und Altenpflege neben der generalistischen Ausbildung noch an technische Grundlagen fehlt. Im Ministerium liegen bereits vor die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, sowie die Finanzierungsverordnung, die diese Woche noch fertig ausgearbeitet werden.

Am Donnerstag in Berlin sagte Dr. Bodo de Vries, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege (DEVAP). "Unsere Angst ist, dass der Bundesrat nicht mehr die Gelegenheit haben wird, vor der Sommerpause, die Verordnungen zu verabschieden", Die Zeit wird immer knapper um rechtzeitig die Reformen vorzubereiten für die Schulträger.

Die große Gefahr ist das, dass Projekt sich immer mehr Zeitlich nach hinten verschiebt. Die neuen Ausbildungsgänge sollen 2020 beginnen. Um dieses rechtzeitig zu schaffen und den Zeitplan nicht durcheinander zu bringen, muss vor der Sommerpause die Koalition die Verordnungen noch verabschieden.

Dieses bestätigte der pflegepolitische Sprecher Erich Irlstorfer von der CSU. Kordula Schulz-Asche von Bündnis 90/Die Grünen warnte davor, wenn es zu Verzögerungen kommt bei der Ausbildungsreform. Dann könnte es dazu führen das zusätzliche Ausbildungsplätze nicht geschaffen werden. Besonders die Altenpflegeschulen brauchen dringend die Verordnung, um sich auf die Veränderung einzustellen um neue Ausbildungsgänge schaffen zu können.

Für die ambulante Pflege kündigt die pflegepolitische Sprecherin der SPD Frau Heike Baehrens Verbesserungen an. Sie ist zuversichtlich das in Zukunft die stationäre, sowie die häusliche Altenpflege nach Tarif bezahlt werden. Dieses ist noch nicht im Gesetz verankert, doch es in der Koalition „politischer Wille“. Die pflegepolitische Sprecherin von den Linken Frau Pia Zimmermann machte darauf aufmerksam, dass die bisherigen Pflegereformen zu den steigenden Heimkosten führten.

Die Pflegepolitische Sprecherin von der FDP Frau Nicole Westig sieht die Forderungen nach mehr Personal kritisch. Sie sagt: Mehr Menschen für die Pflege zu gewinnen, sei wichtig. Doch über die Zahlen die wir reden, sieht sie kritisch. Auch fehlen die Antworten im Koalitionsvertrag von der CDU und SPD, woher sollen die zusätzlichen Arbeitskräfte in der Pflege kommen? Darum fordert Westig ein Einwanderungsgesetz gegen den Personalmangel.

Quelle: aerztezeitung.de

Sachsen-Anhalt: Der Blinden- und Sehbehindertenverband fordert höheres Blindengeld

Bildinhalt: mehrere Gelscheine, fünfziger Euro-Scheine

In Sachsen-Anhalt beträgt das Blindengeld nur 320 Euro monatlich, wobei in anderen Bundesländern dieses viel höher ausfällt.

Beispielsweise in Hessen 597 Euro, in Bayern 590 Euro und in Berlin 556 Euro.

 

Eine Übersicht für die einzelnen Bundesländer finden Sie hier: dbsv.org

Dabei sind die Ausgaben für Blinde wegen ihrer Behinderung in ganz Deutschland ungefähr gleich hoch. Der Verband bitte die Landesregierung Sachsen-Anhalt für 2019 eine Anpassung zu berücksichtigen. „zumindest auf das Niveau im Freistaat Sachsen in Höhe von 350 Euro“, sagte der Sprecher.

Auch die Leistungen für hochgradig Sehbehinderte und Gehörlose beträgt in Sachsen-Anhalt seit 20 Jahren 41 Euro und muss dringend angepasst werden. Bereits mehrere Bundesländer haben das Blindengeld in den vergangenen Jahren angehoben Beispielsweise: Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen.

Laut dem Verband haben sich in Bayern die Leistungen verdoppelt für Taubblinde.

Quelle: focus.de

Pflege: Jens Spahn äußert sich zu Pflege auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin

Bildinhalt: Das Reichstagsgebäude in Berlin

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU sagt am 15 März 2018 zur Pflege: "Ich möchte als Minister so ehrlich sein zu sagen, das ist nicht mal eben so gemacht" auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin.

Andreas Westerfellhaus der Ex-Präsident des Deutschen Pflegerates, will Spahn zum neuen Generalbevollmächtigten der Regierung machen.

 

Spahn ist für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte, doch dieses muss finanziert werden. Es sollen mehr Pflegekräfte nach Tarif bezahlt werden wie bisher. Die Koalition will es vereinfachen Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären, sagte der Minister: "Die Bezahlung hat maßgeblich Einfluss darauf, wie attraktiv ein Beruf ist".

Die Personalbemessung muss verbessert werden sagte Spahn. Die Organisation soll in der "betriebswirtschaftlichen Verantwortung der Träger" bleiben. Bisher ist die CDU-Politikerin Ingrid Fischbach Pflegebevollmächtigte und Patientenbeauftragte der Bundesregierung.

Spahn will Westerfellhaus dem Kabinett als neuen Pflegebevollmächtigten vorschlagen. Noch offen ist ob, wie bisher beide Posten in Zukunft in einer Hand bleiben. Seit Mittwoch dem 14 März 2018 hat Span die Nachfolge des bisherigen Gesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU angetreten.

Quelle: welt.de 

Bayern: 500 000 Euro für Beratungszentrum

Für die kommenden vier Jahre wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) gefördert.

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz von der CSU sagt: „Ich freue mich sehr, dass das Projekt der Oberbayerischen Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener vom Bund mit über 500 000 Euro unterstützt wird.“

 

Es handelt sich bei dem Projekt um ein unabhängiges Beratungszentrum für Menschen mit Behinderung in Vaterstetten.

Das Beratungsangebot ist kostenlos und gibt eine Orientierungs-, Entscheidungs- und Planungshilfe. Die Beratung ist „Peer Consulting“ das bedeutet von Behinderten für Behinderte.

Der Bundestagsabgeordnete Lenz sagt: „Es ist sehr wichtig, dass die Betroffenen eine unabhängige Beratungsstelle haben, die sie informiert und unterstützt ein selbst bestimmtes Leben zu führen."

Quelle: merkur.de

Pflege: Deutscher Pflegepreis vergeben

In der Pflege muss sich langfristig etwas ändern. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigen die in Zukunft eher mehr werden als weniger. Denn die geburtenstarken Jahrgänge werden bald ins Rentenalter kommen.

Laut der Analyse des Bundeinstituts für Berufsbildung(RIBB) werden 2035 in den Gesundheits- und Pflegeberufen um die 270 000 Fachkräfte fehlen.

 

In Berlin wird die 34-jährige Krankenschwester Margarete Albrecht aus Bielefeld ausgezeichnet. Eine der Kernbotschaften des Deutschen Pflegepreises ist „Pflege geht uns alle an“. Margarete Albrecht arbeitet mit epilepsiekranken Kindern in Bielefeld-Bethel in der Fachklinik Mara. Außerdem hat Sie den Bachelor in Pflegewissenschaften gemacht.

Sie gilt als ein Vorbild, als Mut Macherin und Anwältin der Patienten. Albrecht sagt über ihrer Arbeit mit den epilepsiekranken Kindern: "Ich denke, man kann immer irgendwas tun, und wenn es nur das Zuhören ist.

Auch, wenn wir eine Krankheit vielleicht nicht heilen können. Aber wir können das begleiten." Für den Deutschen Pflegepreis wurde Sie von ihren Kollegen vorgeschlagen.

Quelle: deutschlandfunk.de

Pflege: Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken

In Nordrhein-Westfalen Hückeswagen gründet das Seniorennetzwerk Hückeswagen eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken.

Am 4 April 2018 findet das erste Gruppe treffen im „Wohnwerk“ statt. 

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt. Davon werden 75 Prozent in der Familie gepflegt. Deshalb ist eine Entlastung der Angehörigen sehr wichtig. Aus diesem Grund bietet das Seniorennetzwerk eine begleitende Selbsthilfegruppe in den Tagespflegeräumen des „Wohnwerks“.

Seit 2010 leitet Iris Prangenberg-Röntgen die Gruppe um den Angehörigen und Pflegebedürftigen zu helfen. Frau Ursula Wolf empfiehlt ohne die Betroffenen erkrankten die Treffen zu besuchen: „Für Betroffene ist es besonders im Frühstadium der Krankheit sehr schwer auszuhalten, wenn über sie oder ihre Krankheit gesprochen wird“.

Zudem bietet das „Wohnwerk“ eine kostenfreie Betreuung an bei den Treffen der Selbsthilfegruppe. Wenn eine Betreuung benötigt wird, sollte vorab dieses telefonisch bekannt gegeben werden.

Quelle:rp-online.de

Pflege: Pflegedienste kündigen Pflege

Die GroKo verspricht 8 000 neue Stellen in der Pflege. Doch es fehlen rund 100 000 Fachkräfte.

Immer mehr Pflegedienste kündigen ihren Patienten, dieses ist Alarmierend.

 

Gerade die Menschen die Hilfe brauchen trifft es am meisten. Das bedeutet der Angehöriger hat niemanden mehr der einen unterstützt bei der Pflege. Der Pflegeberuf muss an Attraktivität gewinnen und das Gehalt muss dementsprechend angepasst werden.

Auch die Universitätskliniken leiden unter den Fachkräftemängeln. Auch sollte bedacht werden das es circa 30 000 Betriebe gibt in dem Bereich der ambulanten und stationären Altenpflege. Dann sind die 8 000 zusätzlichen Stellen kein Gewicht und man wird dieses kaum merken.

Die Politik muss mehr Stellen schaffen, wir reden hier nicht von 8 000 Stellen, sondern von dem 10-Fachen an Stellen. Damit sich etwas ändert im Gesundheitssystem. Betrachtet man den demografischen Wandel muss man davon ausgehen das der Pflegebedarf immer größer wird.

Der Pflegenotstand wird sich in Deutschland nicht verbessern, sondern verschlechtern. Es kann dem nur entgegengewirkt werden, wenn der Fachkräftemangel behoben wird. Ein guter Anfang wäre es, wenn das Gehalt angepasst wird.

Doch es gibt zu wenige in Deutschland die sich für den Beruf begeistern können. Deshalb wird in den Nachbar Ländern um Fachkräfte geworben. Zudem müssen sich die Arbeitsbedingungen ändern und fair sein. So das eine Qualitative Pflegegewährleistet werden kann und nicht auf den kosten des einzelnen und deren Gesundheit.

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Pflege: Caritas fordert klarer Strukturen für die neue Pflege-Ausbildung

Ab 2020 sollen alle Ausbildungen in der Pflege zusammengeführt werden, die Caritas fordert eine Prüfungs- und Ausbildungsordnung für das Pflegeberufereformgesetz.

Jedoch ist die Zeit knapp geworden, wegen der verzögerten Regierungsbildung.

 

Zudem muss die die Finanzierung der Ausbildung die bisher nach zwei getrennten Systemen läuft und somit wesentliche geringere Beiträge für die Altenpflege vorsieht geregelt werden. Es wird eine finanzielle auf Stockung der Fachseminare benötigt bis spätestens 2019, eine Anhebung der Landesförderung von 280 auf 490 Euro monatlich für jeden Schüler.

Die damalige Regierung CDU und SPD hatten im Frühjahr 2017 das neue Ausbildungsgesetz für Pflegeberufe beschlossen. Davon sind in NRW um die 40 000 Auszubildenden betroffen. in Zukunft sollen alle Ausbildungen in den Pflegeschulen mit einer zweijährigen generalistischen Ausbildung beginnen.

Die Auszubildenden können nach zwei Jahren sich entscheiden, ob sie sich im Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege spezialisieren oder die generalistische Ausbildung fortsetzen.

Laut Caritas sind Rund 350 Pflegeschulen, gleich viel Krankenhäuser betroffen und circa. 5 000 Pflegedienste und Altenheime von der neuen Ausrichtung.

Quelle: kirche-und-leben.de

Paralympics keine Selbstverständlichkeit

In Pyeongchang sind die Winter-Paralympics, doch bis 2012 ignorierte Nordkorea die Paralympics. Vielleicht ist es ein erster wichtiger Schritt damit die Menschen mit Behinderung in Korea mehr Anerkennung bekommen.

Zudem fordern viele Verbände die Abschaffung des Klassifizierungssystems für Behinderung.

 

Auch durfte im letzten Jahr erstmals eine unabhängige Delegation für Forschungen ins Land reisen. Bei der die UN-Sonderberichterstatterin Catalina Devandas-Aguilar ein Tischtennisturnier besuchte an dem behinderte und nicht behinderte Spieler teilnahmen.

Sie hatte während ihres Besuches viele Menschen mit Behinderung kennengelernt. Doch die Begegnung mit geistig behinderten Menschen blieb aus. In Pjöngjang gibt es selten barrierefreie Gebäude. Stefan Samse, Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Seoul glaubt, dass es für Behindertenrechte eine Chance sei. Stefan Samse steht mit dem nordkoreanischen Behindertensportverband in Kontakt.

Auch könnten bei der Paralympics leichter Gesprächskanäle geöffnet werden. Bei der Eröffnungsfeier gab es zwar große Worte mit Musik und Feuerwerk. Doch viele Plätze bei den Zuschauern blieben unbesetzt. So war der Applaus der Zuschauer nur gering.

Quelle:augsburger-allgemeine.de

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