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Für alle die Rat suchen gibt es kostenlos die Pflegestützpunkte

Die Pflegestützpunkte sind Anlauf stellen für Pflegebedürftige und deren Angehörigen hier werden Sie beraten von Pflegeberaterinnen und Pflegeberater. Sie informieren nicht nur über die Pflege, sondern begleiten den Hilfesuchenden und geben Ihm praktische Unterstützung.

Wo findet man den Pflegestützpunkt?

In Deutschland befinden sich über 500 Pflegestützpunkte.

Hier finden Sie eine Übersicht:

 Pflegestützpunkte   

Was für Aufgaben hat der Pflegestützpunkt?

Laut GKV haben die Pflegestützpunkte folgende Aufgaben:

  • Aufgabe der Pflegestützpunkte ist es, die Auskunfts- und Beratungsangebote der verschiedenen Sozialleistungsträger rund um die Pflege zu verbessern
  • die wohnortnahen Versorgungs- und Betreuungsangebote
  • die sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote zu koordinieren

Kann jeder den Pflegestützpunkt in Anspruch nehmen?

Den Pflegestützpunkt können Mitglieder der Pflegekassen und ihre Angehörigen in Anspruch nehmen.

Wobei hilft der Pflegestützpunkt einen noch?

Bei allen Formalitäten um er händigt Formulare aus um z.B. Sozialleistungen zu beantragen. Der Versicherte muss denn Antrag selbst ausfüllen, denn die Pflegestützpunkte beraten nur.

Was für Aufgaben gehören nicht zum Pflegestützpunkt?

Bei einen Konflikt mit der Pflegekasse, wenn z.B. die Pflegestufe abgelehnt wird hilft der Pflegestützpunkt einen nicht dabei. Die Pflegestützpunkte sind angehalten neutral und unabhängig zu beraten.

Gibt es noch alternativen?

Unabhängige freiberufliche Pflegeberatung Die freiberuflichen Pflegeberater beraten Sie neutral. Da Sie unabhängig sind von den Pflegekassen und Behörden. Dort wird man auch bei der Antragstellung unterstützt und auch während des gesamten Verfahrens begleitet. Diese arbeiten auch meistens mit unabhängigen Pflegesachverständigen zusammen und können somit auch bei Widerspruchsverfahren mit eigenen Gutachten unterstützen. Dieses ist nicht kostenlos, aber es kann sich Lohnen. Die Erstberatung ist meist kostenlos. Vorab sollte man sich Informieren nach den Preisen und Konditionen.

Die heutige Pflege ist kaum bezahlbar

Alter Mann mit traurigem Blick

Das neue Pflegegesetz soll dafür sorgen das Angehörige ihre Lieben zu Hause pflegen können. Es ist leider doch nicht so einfach.

Wenn man beispielsweise eine niedrige Rente bekommt, dann noch Hilfsmittel hat die man bezahlen muss und diese die Krankenkasse nicht mehr abdeckt, dann ist man auf Sozialhilfe angewiesen. Dieses betrifft viele Menschen die Aufgrund einer Erkrankung, Unfall etc. Pflegebedürftig geworden sind und somit eine Erwerbsminderungsrente erhalten, diese ist meistens sehr niedrig. Somit leben diese Menschen an der Armutsgrenze und auch meistens deren Angehörigen. Eigentlich sollte das neue Pflegegesetz der Bundesregierung dieses ändern. 

 

Leider ist es heutzutage so das viele die Krank sind auch keine Kraft mehr haben zu kämpfen, da sie ja selber nicht mehr können und somit sind Sie die leid tragenden. Es muss sich noch viel ändern in der Politik hier ist auch ein aktuelles Beispiel dazu im Nordkurier was uns erst bewegt hat diesen Artikel zu schreiben.

Ich finde wir sollten uns jetzt erst recht mit den Themen Pflege beschäftigen und hoffen das die Bundesregierung, endlich aus ihren Dornröschenschlaf aufwachen tut. Denn wir sind die leid tragenden und unsere Meinung nach, das kann nicht sein in unserer heutigen Gesellschaft, wo doch soviel Wert auf Soziale Gerechtigkeit gelegt wird. 

 

 

Wenn sich nichts ändert in der Pflege dann geht nichts mehr

 Die Evangelische Heimstiftung (größter Pflegeanbieter in Baden-Württemberg) fordert die Bundesregierung, das System der Pflegeversicherung umzukehren.

Was sind ihre Forderungen?

Die Pflege muss bezahlbar sein und Fachkräfte sollen einen besseren Lohn bekommen.

Auch soll die Versicherung im Aufbau verändert werden. Sie schlagen eine Pflege-Teilkaskoversicherung einzuführen. Der Heimbewohner würde somit immer den gleichen Betrag bezahlen und die Pflegekasse übernimmt den Rest der fällig ist. Der Kern ist das Problem und mit dieser Änderung kann man sehr schnell einen großen Schritt machen.

Es muss auch ein Ziel sein das die Pflegeversicherung im Aufbau so geändert wird, dass jeder Pflegebedürftige sich diese leisten kann und es keine Rolle spielt ob zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim der Pflegebedürftige lebt.

Wenn der Pflegebetrag steigt macht das niemanden arm, es würde nur eine Steigerung um 0,5 Prozent sein und diese würde die Reform finanzieren. Das bestehende System der Pflegefinanzierung verhindert das den Fachkräften höhere Löhne bezahlt werden können.

Die Versicherung bezahlt einen festen Eigenteil und der Rest, was darüber geht, muss der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen bezahlen.

Wie den Pflegeberuf attraktiver machen?

Hauptgeschäftsführer des diakonischen Unternehmens, Bernhard Schneider, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sagt: Das gelte auch für steigende Lohnkosten: "Die Heime müssen diese Belastungen zu 100 Prozent weitergeben." Mit einer Teilkasko-Pflegeversicherung "würden wir die höheren Personalausgaben über den Pflegesatz refinanzieren". Laut Schneider muss die Politik schnell für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen. "Auch eine höhere Bezahlung muss her, etwa über Zulagen für ungünstige Dienstzeiten und an Wochenenden.

Schon das würde den Beruf attraktiver machen." Aber auch das Umfeld insgesamt muss verändert werden. "Keine Pflegekraft will in einem Notstandsgebiet arbeiten. Auf breiter Front müssen bundesweit die Personalschlüssel verbessert werden, dann sinkt auch die Belastung für die einzelne Fachkraft", sagte der Hauptgeschäftsführer.

Die Pflege benötigt mehr Zuwendung

Frau Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege) wurde interviewt vom Tagespiegel.

Ihr wurden drei Fragen gestellt.

Sie wurde gefragt was sich in der Beschäftigung ändern sollte bzw. getan werden sollte. Sie sagte dass die Altenpflege besser bezahlt werden sollte und sie meinte ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag. Sie sagte auch die Arbeitsbedingungen müssen gute sein. Sie sagte: „Pflege ist eine Tätigkeit von Mensch zu Mensch, die Zeit und Zuwendung benötigt. Drittens eine attraktive Ausbildung, die durchlässig ist. Das heißt: Zugang auch mit niedrigerem Schulabschluss, aber gleichzeitig für Beschäftigte die Möglichkeit sich über Weiterbildung und Studium zu entwickeln.“

 

Zudem wurde sie gefragt wie man das erreichen könnte? Man müsse die Ausbildung in der Pflege durch das Pflegeberufe-Reformgesetz neu ordnen. Sie sprach auch von einer gemeinsamen Ausbildung für die Pflegekräfte – in Alten- Kranken- und Kinderkrankenpflege. Dann wird der Wettbewerb gesteigert um Fachkräfte zwischen Kliniken und Altenpflege. Auch wurde angesprochen das die Krankenhäuser der Bundesgesetzgeber mehr Pflegekräfte auf den Stationen vorschreiben soll. Sie sagte in den vergangenen Jahren wurde das Personal dort immer stärker reduziert. Dadurch wurde die Arbeitsbelastung viel stärker.

Die Letzte Frage war wie kann es gelingen, dass der Beruf aufgewertet wird? Sie wies hin das gerade immer das Thema Alten- und Krankenpflege viele Menschen sehr bewegt und an der Charite streiken die Pflegekräfte nicht mehr für Geld, sondern für mehr Kollegen. Sie sagte das Sie dieses Ziel unterstützt. Auch meinte Sie das die Altenpflege immer stärker in den Mittelpunkt unsere alternde Gesellschaft rückt. „Pflege geht uns alle an, denn wir können morgen betroffen sein.“

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