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Absolventen werden geehrt

In der Behindertenwerkstatt Hohenroth Schweinfurt werden Menschen mit Behinderung geehrt. Es geht um Menschen die nicht mehr oder noch nicht auf dem Allgemeinem Arbeitsmarkt arbeiten können.

Jeder bekommt eine Individuelle Ausbildung, abgestimmt auf seine Fähigkeiten.

 

Beispielsweise: in den Bereichen Montage, Fertigung, Verpackung, Holzverarbeitung, Metallbearbeitung und Grünpflege. Dabei wird auf den Wunsch eingegangen jedes Einzelnen. Es gibt eine Prüfung die jeder Teilnehmer durchlaufen muss und am Ende erhalten alle ein Zertifikat.

Im Rahmen einer Feier haben alle am ende Blumen bekommen und einen Gutschein mit Dankes Worten vom Werkstattleiter.

 

Nachdienst: 50 bis 60 Bewohner für eine Pflegefachkraft ist zu viel

Der Evangelische Pressedienst (epd) meldet, dass jetzt das Verwaltungsgericht Cottbus (Brandenburg) entschieden hat, dass der Einsatz von nur einer Pflegefachkraft in der Nacht für 50 bis 60 Bewohner nicht abgedeckt werden kann. (Az.: VG 5 L 294/17).

Laut der Entscheidung vom 24. November 2017, darf das brandenburgische Landesamt für Soziales und Versorgung einen Heimbetreiber nun auffordern, etwas in der Praxis zu verändern.

 

Somit müssen nun Betreiber eines Pflegeheims Vorschläge für Verbesserungen machen.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig und kann mit der Beschwerde vor dem OVG Berlin-Brandenburg angefochten werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:Az.: VG 5 L 294/17

Quelle: Pressemitteilung des VG Cottbus v. 24.11.2017

Pflegekongress in Berlin

Im Januar 2018 findet der Kongress zur Pflege statt. Am 19 und 20 Januar ist es wieder soweit, im Berliner Maritim proArt Hotel. Seit zwei Jahrzehnten ist der Kongress ein wichtiger Termin für das Pflegemanagement.

Es werden wieder rund 1500 Kongressteilnehmer/innen erwartet. Beispielsweise: Pflegedienst-, Pflegedirektor/innen, Abteilungs- und Stationsleitungen, Qualitätsmanager/inne, Pflegefachkräfte aller Versorgungsbereiche, Schulleitungen und Lehrende in der Pflege.

Einige Wichtige Themen sind etwa: Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden? Wie kann es verhindert werden das Mitarbeiter abwandern und wie kann neues Personal gewonnen werden?

Auch eine Auszeichnung wird verliehen der Pflegemanagement-Adwards. Jeder ist eingeladen nach Berlin zu kommen und den Kongress als Fachfortbildung zu nutzen.

Nähere Informationen finden Sie hier: gesundheitskongresse.de

Wien: Mehr Geld für die Pflege fordern die Gemeinden

Der Bund hat 100 Millionen als Abgeltung zugesagt. Dieses ist zu wenig nach der Ansicht der Gemeindevertreter. Denn im kommenden Jahr wird das Privatvermögen von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen nicht mehr für die Abdeckung der Pflegekosten herangezogen.

 

Dieses verursacht Mehrkosten von 500 Millionen Euro im Jahr. Auch weil es immer mehr Pflegebedürftige geben wird. Für die offenen 400 Millionen Euro wollen die Gemeinden in Verhandlung treten, mit der neuen Regierung sobald diese sich gebildet hat.

Falls der Bund nicht eingeht auf die Forderungen kann im Rahmen des Maastricht-Vertrags nicht mehr auf die Verpflichtungen eingegangen werden. Finanzierungsprobleme sehen die Gemeinden Vertreter nicht nur in der Pflege, sondern auch bei dem geplanten zweiten Kindergartenjahr.

Die Gemeinden sind zufrieden mit dem wirtschaftlichen Ergebnis von einem Maastricht-Überschuss von 31 Millionen Euro.

Quelle: diepresse.com

Immer mehr Menschen mit Behinderung bekommen Eingliederungshilfen

In Deutschland ist die Zahl gestiegen die Eingliederungshilfe erhalten, um die 895 000 Menschen haben 2016 Eingliederungshilfe bekommen. Das sind im Gegensatz zu 2015 1,3 Prozent mehr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit das die Zahl seit 2005 immer mehr ansteigt.

Mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Das Ziel ist es mit der Eingliederungshilfe eine drohende Behinderung entgegenzukommen und abzuwenden oder um eine vorhandene Behinderung zu mildern. Sie dient auch dazu insbesondere behinderte in die Gesellschaft einzugliedern.

Das Geld wird genutzt für medizinische Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsmarkt und für Behinderten-Werkstätten und zu Schul- und Berufsausbildung.

Die meistens die die Leistung in Anspruch nehmen sind Männer mit gut 59 Prozent im Alters Durchschnitt mit 33 Jahren, wobei die Frauen im Durchschnitt um die 36 Jahre alt sind.

Für die Leistungen werden um die 16,5 Milliarden Euro netto aufgebracht. Das waren somit mehr als die Hälfte der Sozialausgaben um die 57 Prozent. Die Sozialhilfeausgeben Betrugen 29 Milliarden Euro.

Quelle: dpa

Baden-Württemberg: Menschen mit geistiger Behinderung lehren

In Heidelberg an der Graf-von-Galen-Schulewerden werden Sieben Männer und Frauen als Experten ausgebildet. Sie lernen 5 Tage die Woche Montag bis Freitag drei Jahre lang geht die Ausbildung, um als Experte in eigener Sache an Fach- und Hochschulen zu unterrichten.

Das Projekt heißt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg". Die Ausbildung ist fast eine gewöhnliche Qualifizierungsmaßnahme mit Klausuren, Flipcharts und Prüfungen.

 

Das Besondere ist aber das die Teilnehmer geistig eingeschränkt sind. Stephan Friebe ist der Leiter des Projekts.

Es war seine Idee erklärt der 55-Jährige immer wieder hat er mit Menschen mit geistiger Behinderung Erfahrung in seinen Seminaren sammeln dürfen, wie Sie ihre eigenen Erfahrungen mitgebracht haben. Er erkannte bald das Potenzial wie er sagt: "dass sie Experten in eigener Sache, aber keine Experten im Bildungsbereich sind", so Friebe. "Dann kippt das ganz schnell", erklärt er. quelle: rnz.de

Deswegen ist das Konzept das Fachwissen zu vermitteln, wie eigenständige Seminare und Vorträge entwickelt und gehalten werden können. Das Ziel des Projekts ist es das die Experten qualifiziert sind, um dann langfristig in die Lehre integriert zu werden.

Zudem sollen die Absolventen einen Arbeitsplatz bekommen, der Zukunftssicher ist und dauerhaft existenzsichernd. Der Kooperationspartner ist die Universität in Kiel.

Quelle: rnz.de

Karikaturen über Behinderte

Phil Hubbe ist Comic Zeichner und zeichnet satirische Comics über Menschen mit Behinderung. Er bewegt sich mit den Comics auf einen schmalen Grad. Es hat alles bei Ihm Angefangen mit seiner eigenen Beeinträchtigung, über die er Cartoons gezeichnet hat.

Vor etwa 30 Jahren ist bei Ihm seine Multiple Sklerose-Krankheit ausgebrochen. Um die Krankheit zu verarbeiten hat er Sie in künstlerischer Form ausgedrückt in Cartoons. Darauf hin meldeten sich viele Vereine und Selbsthilfegruppen und wollten das er auch ihre Behinderung in Cartoons künstlerisch wiedergibt.

Phil Hubbes wurde immer frecher und respektloser und schwärzer mit seinen Zeichnungen, dieses hat aber damit zu tun um so schlechter es ihm geht, desto finstere zeichnete er seine Karikaturen. Seine Kunst sorgt für Aufregung einerseits für Freude und andererseits für entsetzen.

Doch er möchte sein Publikum auf die Probleme aufmerksam machen von Behinderten Menschen und sie gleichzeitig zum denken anregen und dieses mit einer priese Humor bzw. schwarzen Humor. Er selbst gibt aber zu, er würde keine Behindertencomics machen, wenn er nicht selbst von einer Krankheit betroffen wäre.

Auch ist Ihm die Gleichberechtigung wichtig für alle. Denn die Gesellschaft fordert für Menschen mit Behinderung Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Inklusion. Dieses bedeutet im Umkehrschluss das aber für vollkommene uneingeschränkte Integration auch Menschen mit Behinderung einverstanden sein sollten, dass Menschen ohne Behinderung über seine Karikaturen lachen.

Sein Humor ist fast tabulos, doch er würde ungern Behinderungen und Krankheiten in seine Comics wiedergeben von denen er wenig wissen hat.

Webseite Phil Hubbe: hubbe-cartoons.de

 

Alpen Projekt für Menschen mit Behinderung

Ein Outdoor Projekt von der Alpenvereinsjugend. Es werden für 2018 und 2019 Menschen mit und ohne Behinderung gesucht, die Lust auf ein ganz besonderes Abenteuer haben.

"TRANSALP" es sollen Gemeinsam die Grenzen überwunden werden. Insgesamt brechen 14 Mutige Abenteurer auf um die Süd Nord, Ost West Alp zu erkunden.

 

7 Menschen mit Behinderung und 7 ohne Behinderung. Die direkte Natur. Jeder der die Leidenschaft und Lust auf Abenteuer mitbringt sollte sich bewerben. Es finden Radtouren, Handbiken, Raften und geklettert wird auch. Jeder sollte auch bedenken das dieses sehr anstrengend ist.

Es kommt auf ein starkes Team an, das sich gegenseitig motiviert und spaß hat.

Die weiteren Voraussetzungen dafür finden Sie hier, jeder kann sich bewerben bis zum 15.01.2018:

alpenverein.at/jugend/projekte

Adresse:

Österreichischer Alpenverein

Alpenvereinsjugend Dipl. Sozialpäd. Jürgen Einwanger

Olympiastraße 37

6020 Innsbruck

Dortmund: 1300 Pflegefachkräfte gesucht

Es werden über 1300 Pflegefachkräfte in Dortmund gesucht. Der Mangel ist zurzeit sehr hoch. Es werden Stellen gesucht für Altenheime, Krankenhäuser und bei den Rettungsdiensten.

Am 16. November war laut der Agentur für Arbeit in Dortmund 1042 Stellen frei in den Bereichen Rettungsdienst, Krankenpflege, Geburtshilfe und 267 Stellen bei der Altenpflege. Dieses ist ein sehr gravierender Zustand. Besonders wird die Belastung in der Pflege immer mehr bemerkbar, wenn eine Pflegefachkraft sich um 20-40 Bewohner nachts kümmern muss.

Auch muss man bedenken das die Menschen immer älter werden, deshalb werden Pflegefachkräfte händeringend gesucht. Eine Studie hat auf gezeigt was passieren würde, wenn die Pflegekräfte alles genau nach Vorschrift umsetzen würden. Das Ergebnis war das nur noch die Hälfte der Bewohner versorgt werden konnte.

In den Altenheimen haben Sich die Pflegefachkräfte schon vermehrt vor gut zehn Jahren waren es 3438 im Jahr 2016 4770 somit sieht man den Trend. Doch es muss noch viel getan werden, um das Problem mit dem Pflegefachpersonal Mangel zu lösen.

Hessen: Pflegeheime geschützt

Die Betreiber von Pflegeheimen haben wieder Sicherheit. Eine neue Verordnung soll die Vorgaben für Pflegeheime neu regeln. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner von der CDU erklärt das eine neue Satzung keine bestehenden Einrichtungen bedroht.

Eine klare Aussage hat Herr Grüttner gemacht: Wer momentan eine Betriebserlaubnis habe oder bis 31. November einen Bauantrag stelle, genieße „uneingeschränkten Bestandschutz“.

 

Die Worte hat der Bundesverband privater Anbieter (bpa) zitiert auf einem Fankongress in Bad Homburg. „Mit dem vollständigen Bestandsschutz für alle Pflegeheime in Hessen beginnt eine umsichtige Neuaufstellung der Pflegelandschaft, ohne bestehende Strukturen zu schädigen“, sagte der hessische bpa-Landesvorsitzende Jochen Rindfleisch-Jantzon gutheißend. 

Seit Oktober ist bekannt, dass das Land die Vorgaben für Pflegeheime neu regeln möchte. Zur neuen Vorschrift gehört, die Wohnfläche der Einzelzimmer von 12 auf mindestens 14 Quadratmeter zu erhöhen. Zudem soll jeder Wohnbereich ein eigenes Badzimmer mit Toilette bekommen.

Quelle: fr.de

 

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