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Krankenpflegeschule Rohrbacher: Neue Ausbildung in der Pflege

Am 2 März stellt die Rohrbacher Schule beim Infotag die neue Berufsausbildung vor. Es finden jetzt schon probe Tage statt. „Berufsbilder der Gesundheits- und Krankenpflege sind aufgrund ihrer Komplexität und den spezifischen Anforderungen, die wir an unsere Auszubildenden stellen, schwer in Kürze zu vermitteln.

Wir werden daher dieses und nächstes Jahr besonders intensiv informieren und auch die neuen Ausbildungen an Schulen, Gemeinden und Institutionen präsentieren“, begründet Christian Peinbauer, Direktor der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) in Rohrbach sowie Freistadt und Schärding die Info-Kampagne. 

 

Das Diplom in zwei Jahren zu den neuen Berufsbildern zählen die Pflegefachassistenz und die Pflegeassistenz. Das Diplom zum Pflegefachassistenz erwirbt man nach zwei Jahre Ausbildung.

In der Ausbildung werden unterschiedliche Pflegemaßnahmen im Bereich der Therapie und Diagnostik, wie das Verabreichen von Arzneimitteln oder Beispielsweise das Legen einer Magensonde erlernt. Im Anschluss kann eine Weiterqualifikation erworben werden zum Gesundheits- und Krankenpfleger über die Fachhochschule.

Die Pflegeassistenzarbeit mit und am Patienten. Die Pflegeassistenz ist eine einjährige Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege. Die Pflegeassistenten unterstützen die Pflegebedürftigen und das Fachpersonal. 

Am 2. März findet von 13 bis 16 Uhr eine Info Veranstaltung an der GuKPS Rohbach statt. 

Genauere Informationen bekommen Sie gerne hier: gespag.at

Quelle: tips.at

Düsseldorf: 86-jähriger auf Bank ausgeruht soll strafen bezahlen

Ein 86-Jähriger Rentner hat sich auf einer Bank der Bushaltestelle ausgeruht und ihm wurde eine Strafe aufgedrückt. Das zuständige Ordnungsamt hat sich Mittlerweile entschuldigt. Der Vorfall war folgender: Der 86-Jährige hat sich in Düsseldorfer am Hauptbahnhof, an de Friedrich-Ebert-Straße acht Minuten lang auf einer Bank der Bushaltstelle ausgeruht.

 

Mit der Folge das er ein Ordnungsbußgeld von 35 Euro bezahlen sollte. Dieser Fall hat ganz Deutschland aufgebracht. In den sozialen Medien wurden am Sonntag Diskutiert darüber und der Verwarngeld Bescheid wurde gepostet. In dem Bescheid steht auch das der Rentner herzkrank ist und an einer Demenz leidet, das die Haltestelle als „Ruheplatz“ benutzt wurde, sei der Grund für die Strafe. "Sie benutzten die Anlage des ÖPNV an der vorgenannten Örtlichkeit nicht ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nutzten diese als Ruheplatz", heißt es in dem Bescheid.

Diesen Montag 27.11.2017 hat sich die Stadt Düsseldorf jedoch entschuldigt für den Vorfall. Der 86-Jährige Rentner muss die Strafe nicht zahlen. "Ich hätte mir im konkreten Fall mehr Fingerspitzengefühl gewünscht", sagte Christian Zaum, Ordnungsdezernent der Stadt Düsseldorf, gegenüber der Zeitung.

Zaum sagte: "Allerdings halte ich viel vom Opportunitätsprinzip, das heißt von einer gründlichen Abwägung, welcher Schritt in einer konkreten Situation tatsächlich angewendet werden muss." Die Mitarbeiter nimmt er zum teil in Schutz, denn Sie konnten nicht erkennen das der Mann eine Demenz hat und Sie hätten ihn schon in jüngster Vergangenheit oft an der Haltestelle angesprochen, ohne eine Bußgeld zu fordern.

Es sei auch die Ausnahme :"Ich halte es sogar für denkbar, dass zum ersten Mal deswegen ein Bußgeld verhängt wurde. In der Regel reicht in solchen Fällen ein Gespräch."

Quelle: Focus.de

Bayern Prozess zu Pflege-WG in Nüdlingen

Schlimme Zustände waren es in der Pflegeheimeinrichtung in Nüdlingen im Landkreis Bad Kissingen. Es wurden keine Notärzte geholt und es gab wundgelegene Patienten. Der Betreiber der Pflegeeinrichtung steht nun vor dem Amtsgericht Bad Kissingen.

Ehemalige Pflegekräfte sagen es war sehr schlimm in der Pflegeeinrichtung. Der Pflegeheimbetreiber steht ab dem 30.11.2017 vor dem Amtsgericht Bad Kissinger. Der 30-Jährige wird angeklagt wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen an zwei Patienten in drei Fällen.

Im Jahr 2015 gab es einen Vorfall auf den sich ein Punkt in der Anklage bezieht. Der Angeklagte sollte die Pflegekräfte angewiesen haben, den Notarzt nicht zu rufen, obwohl ersichtlich war das notärztliche Hilfe nötig war. Dieses hat eine damalige Pflegekraft schriftlich festgehalten und diese liegt dem BR vor.

Im Fall ging es um einen 63-Jährigen Mann der im Wachkoma nach einem Motorradunfall lag. Die damalige Pflegekraft hat festgehalten das der Mann 41 grad Fieber mit einem Puls von 220 Schlägen pro Minute gehabt hat und der Pflegebetreiber gab die Anweisung kein Notarzt zu rufen. Es wurde angewiesen stattdessen „Beine hochlagern, über eine Sonde Kaffee spritzen, Wadenwickel und nicht verrückt machen."

Es sind 15 Zeugen die für eine Umfangreiche Beweisaufnahme vor dem Amtsgericht Bad Kissinger aussagen. Auch der Bruder vom verstorbenen Patienten hat ausgesagt das die Zustände „verheerend“ gewesen seien. Er hatte von seinem Bruder Fotos von den wundgelegenen Stellen gemacht. Zudem waren zu wenig Pflegekräfte in der WG.

Der Angeklagte streitet jegliche Vorwürfe ab. Es sind für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess sollte eigentlich im Sommer 2017 beginnen, doch der Anwalt des Angeklagten hatte keine Ladung damals erhalten, so wurde der Prozess neu aufgesetzt mit 30.11.2017. Die Pflegeeinrichtung in Nüdlingen soll es nun nicht mehr geben nach den Angaben der Heimaufsicht.

Quelle: br.de

 

Pflege: immer mehr betroffen

Es fehlt an allem. Besonders ein Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard und das Personal. Der Beruf Pflege muss attraktiver werden. Die Caritas und etliche Unterstützer sind dafür das die Ausgaben steigen um eine würdevolle Betreuung im Alter gewährleisten zu können.

 

In dem das Bruttoninlandsprodukt von 1,3 Prozent (4,3 Milliarden Euro pro Jahr) um 0,2 Prozent erhöht wird.

Ansonsten meinen Experten, das in fünf Jahren der Pflegebedarf nicht mehr abgedeckt werden kann.

Diebstahl wegen Altersarmut

Altersarmut ist ein ständiges Thema. Das diese aber manchmal zu Verzweiflungstaten führen, zeigt ein Fall, der in Deutschland die Menschen bewegt. Der Fall der Rentnerin Ingrid M.

Laut einem Bericht der Welt, bleiben der Rentnerin, abzüglich aller Fixkosten, 100€ im Monat zum leben. Da sie bereits wegen mehrerer Ladendiebstahl eine Bewährungsstrafe hat und wiederholt erwischt wurde, muss sie jetzt für 90 Tage ins Gefängnis.

Ein Gnadengesuch ihrer Anwältin bei der Justizbehörde, blieb leider erfolglos, denn "Gnade vor Recht" gibt es nur in Ausnahmefällen.

Oma Ingrid hat fast ein halbes Jahrhundert als Schneiderin gearbeitet (tz berichtete). Das jemand in einem modernen Europa, überhaupt in Altersarmut verfallen muss, während immer wieder in den Medien kommuniziert wird, wie gut es dem Staat geht, die Wirtschaft immer mehr Gewinne erzieht und die Steuereinnahmen steigen, ist unverständlich. Ein Umdenken im Sozialstaat Deutschland wäre dringend notwendig. Handeln der Politik mehr als erforderlich. Statt dessen quält man sich monatelang in "Koalitionsverhandlungen". Selbst "soziale Parteien" sind mit Sozialprogrammen nicht mehr bemerkbar. 

Vielleicht sind es aber auch wir Bürger, die einfach mehr tun müssen, damit die Politik sich stärker für die Menschen einsetzt, die es wirklich benötigen. Hilfsbedürftige, Schwerbehinderte und Rentner scheinen in unserer Welt nur "nebenbei" zu existieren. Um so wichtiger ist es, dass medial mehr auch Fälle wie derer von Oma Ingrid, aufmerksam gemacht wird. Jedoch wird alleine mit der "Kenntnisnahme" solcher Fälle, sich nichts in unserem Staat ändern.

Rheinland Pfalz: Flüchtlinge in der Pflege

In der Pflege sollen Flüchtlinge helfen. Da immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln gepflegt werden, sollen die Flüchtlinge Kulturtraditionen wahren.

Denn es gelte auf diese heutzutage auch einzugehen. Es ist eine einmalige Chance, umso die Flüchtlinge zu Intergieren für die Gesundheits- und Pflegeberufe. Außerdem kann damit der Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden. 

 

 

Zwölf Jähriges Mädchen für immer Pflegebedürftig durch einen Badeunfall

In einem Freibad hat sich die zwölf Jährige an einem Seil einer Boje verfangen. Das Aufsichtspersonal hat erst mitbekommen wie die Boje abgesenkt im Wasser treibt und hat daraufhin ein Kind im Alter von 13 oder 14 Jahren gebeten zu Boje zu schwimmen und nachzuschauen.

Das Kind stellte nur fest das etwas Glitschiges dort war, denn das Wasser war trübe, da es sich um ein naturnahes Bad handelt. Darauf hin ging der Bademeister eine Taucherbrille holen und stellte dann im Wasser fest, das dort ein Mädchen sich verknotet hatte unter Wasser. Er befreite Sie natürlich sofort und am Land hat man Sie reanimiert.

Da das Mädchen eine längere Zeit unter Wasser war, hat Sie Aufgrund des Sauerstoffentzugs irreparable Hirnschäden davongetragen. Sie ist für immer schwerbehindert und wird ein Leben lang Pflegebedürftig sein. Aufgrund dessen hat Sie geklagt vorm Bundesgerichtshof.

Aus dem Urteil vom 23. November 2017 – III ZR 60/16 Bundesgerichtshof geht hervor, dass bei grob fahrlässigen Pflichtverstößen des Aufsichtspersonals der Schadensersatzpflichtige die Beweislast für die fehlende Ursächlichkeit der Pflichtverletzungen für Gesundheitsschäden des Badegastes trägt. Ob das Sie rechtzeitig gerettet hätte werden können, wenn Sie unter drei Minuten aus dem Wasser befreit wird konnte nicht nachgewiesen werden.

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache neu zu Verhandeln zurückgewiesen. Die Vorinstanz wurde eingestellt mit der rechtzeitigen Rettung. Jedoch soll überprüft werden wie lange es gedauert hätte bei einem pflichtmäßigen Verhalten die Klägerin zu retten.

Auch ist zu überprüfen, wenn die Klägerin eher gerettet wäre, ob die Hirnschäden vermieden worden wären. Falls dieses nicht beweisbar ist, geht das nicht zu dem Nachteil der Klägerin, sondern zum Nachteil des Beklagten, sofern das Berufungsgericht ein grob fahrlässiges Verhalten Seitens der Badeaufsicht feststellt. Die Rechtslage ist vergleichbar wie bei der Arzthaftung.

Urteil : III ZR 60/16

Zwei behindertengerechte Fahrzeuge stellt Mercedes vor

In Stuttgart am 3 Dezember 2017 stellt Mercedes Benz in Museum zum "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" zwei aktuelle Modelle vor, die mit Fahrhilfen, ab Werk glänzen. Freier Eintritt für alle Menschen mit Behinderung und eine Begleitperson. 13 Fahrhilfen ab Werk, hat Mercedes für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

 

Am Sonntag werden diese am Beispiel einer V- und einer B-Klasse vorgestellt. Bei der V-Klasse wird der komfortable Ein- und Ausstieg mit dem Rollstuhl, sowie der einfache über sitz mit dem Rollstuhl zum Fahrersitzt präsentiert.

Von 9 bis 18 Uhr sind von Mercedes-Benz Experten vor Ort, die genaueres erläutern zu den barrierefreien Umbauten. Der Informationsstand des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband ist vor Ort und hilft auch gerne bei Fragen. 

Natürlich gibt es auch am 3 Dezember wieder verschiedene kostenlose Führungen für Menschen mit Behinderung und auch ohne Behinderung. Anmelden kann sich jeder direkt vor Ort im Benz Museum.

weiter Informationen hier: https://www.mercedes-benz.com

Potsdam- Pflege und ihre Sorgen

Nach der Aussage des Sozialministeriums Brandenburg wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2040 um 70 000 auf circa 173 000 steigen. Die Sozialministerin Diana Golze von den Linken sagte: "Darauf müssen wir uns jetzt einstellen." Die Pflegeoffensive in Brandenburg hat jetzt Angefangen und die Maßnahmen angestoßen. 

 

In den Kommunen müssten zudem Wohnquartiere entstehen, die auf die besonderen Bedürfnisse von immer mehr Senioren eingestellt seien. Von altersgerechten Quartieren profitierten am Ende alle Generationen, sagte Diana Golze. Eine neue Broschüre hat Frau Golze Zeit im Quartier - Gemeinsame Lebensqualität vor Ort gestalten herausgebracht.

Es wird mit Hilfe von Angaben und Projektbeispielen Beispiele gegeben, die mit dem demografischen Wandel zu tun haben. 

Wichtige Themen sind Mobilität, Wohnen und die Versorgung. Aktuell Leben 640 000 über 65- Jährige in Brandenburg. Es könnten 2040 Schätzungsweise etwa 802 000 sein.

Pflege: Höhere Gehälter mit Steuern finanzieren?

In den Pflegeberufen sind die Gehälter zumeist sehr gering. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler von der SPD, stellt sich vor die Gehälter mit Hilfe von Steuermitteln zu erhöhen. “ Es gebe, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen" erklärte die Ministerin, am Mittwoch dem 22.11.2017.

 

Nach der Tagung des bpa – Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste. Wenn man bedenkt in anderen Sozialversicherungszweigen sei der Einsatz von Steuermitteln etabliert.

Deshalb sollte auch bei der Pflege nicht nur über die Erhöhung der Beitragssätze gesprochen werden.

"Uns fehlen schon jetzt landesweit 2000 Fachkräfte und die Bezahlung ist ein Aspekt der Attraktivität des Berufes", sagte Bätzing-Lichtenthäler auf der Tagung. "Höhere Gehälter dürfen aber nicht durch steigende Eigenanteile zu Lasten der Pflegebedürftigen und ihrer Familien gehen." Mit Blick auf die Bezahlbarkeit professioneller Pflege sei der Bund in der Verantwortung.

Quelle: bpa.de

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