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Wenn sich nichts ändert in der Pflege dann geht nichts mehr

 Die Evangelische Heimstiftung (größter Pflegeanbieter in Baden-Württemberg) fordert die Bundesregierung, das System der Pflegeversicherung umzukehren.

Was sind ihre Forderungen?

Die Pflege muss bezahlbar sein und Fachkräfte sollen einen besseren Lohn bekommen.

Auch soll die Versicherung im Aufbau verändert werden. Sie schlagen eine Pflege-Teilkaskoversicherung einzuführen. Der Heimbewohner würde somit immer den gleichen Betrag bezahlen und die Pflegekasse übernimmt den Rest der fällig ist. Der Kern ist das Problem und mit dieser Änderung kann man sehr schnell einen großen Schritt machen.

Es muss auch ein Ziel sein das die Pflegeversicherung im Aufbau so geändert wird, dass jeder Pflegebedürftige sich diese leisten kann und es keine Rolle spielt ob zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim der Pflegebedürftige lebt.

Wenn der Pflegebetrag steigt macht das niemanden arm, es würde nur eine Steigerung um 0,5 Prozent sein und diese würde die Reform finanzieren. Das bestehende System der Pflegefinanzierung verhindert das den Fachkräften höhere Löhne bezahlt werden können.

Die Versicherung bezahlt einen festen Eigenteil und der Rest, was darüber geht, muss der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen bezahlen.

Wie den Pflegeberuf attraktiver machen?

Hauptgeschäftsführer des diakonischen Unternehmens, Bernhard Schneider, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sagt: Das gelte auch für steigende Lohnkosten: "Die Heime müssen diese Belastungen zu 100 Prozent weitergeben." Mit einer Teilkasko-Pflegeversicherung "würden wir die höheren Personalausgaben über den Pflegesatz refinanzieren". Laut Schneider muss die Politik schnell für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen. "Auch eine höhere Bezahlung muss her, etwa über Zulagen für ungünstige Dienstzeiten und an Wochenenden.

Schon das würde den Beruf attraktiver machen." Aber auch das Umfeld insgesamt muss verändert werden. "Keine Pflegekraft will in einem Notstandsgebiet arbeiten. Auf breiter Front müssen bundesweit die Personalschlüssel verbessert werden, dann sinkt auch die Belastung für die einzelne Fachkraft", sagte der Hauptgeschäftsführer.

Die Pflege benötigt mehr Zuwendung

Frau Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege) wurde interviewt vom Tagespiegel.

Ihr wurden drei Fragen gestellt.

Sie wurde gefragt was sich in der Beschäftigung ändern sollte bzw. getan werden sollte. Sie sagte dass die Altenpflege besser bezahlt werden sollte und sie meinte ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag. Sie sagte auch die Arbeitsbedingungen müssen gute sein. Sie sagte: „Pflege ist eine Tätigkeit von Mensch zu Mensch, die Zeit und Zuwendung benötigt. Drittens eine attraktive Ausbildung, die durchlässig ist. Das heißt: Zugang auch mit niedrigerem Schulabschluss, aber gleichzeitig für Beschäftigte die Möglichkeit sich über Weiterbildung und Studium zu entwickeln.“

 

Zudem wurde sie gefragt wie man das erreichen könnte? Man müsse die Ausbildung in der Pflege durch das Pflegeberufe-Reformgesetz neu ordnen. Sie sprach auch von einer gemeinsamen Ausbildung für die Pflegekräfte – in Alten- Kranken- und Kinderkrankenpflege. Dann wird der Wettbewerb gesteigert um Fachkräfte zwischen Kliniken und Altenpflege. Auch wurde angesprochen das die Krankenhäuser der Bundesgesetzgeber mehr Pflegekräfte auf den Stationen vorschreiben soll. Sie sagte in den vergangenen Jahren wurde das Personal dort immer stärker reduziert. Dadurch wurde die Arbeitsbelastung viel stärker.

Die Letzte Frage war wie kann es gelingen, dass der Beruf aufgewertet wird? Sie wies hin das gerade immer das Thema Alten- und Krankenpflege viele Menschen sehr bewegt und an der Charite streiken die Pflegekräfte nicht mehr für Geld, sondern für mehr Kollegen. Sie sagte das Sie dieses Ziel unterstützt. Auch meinte Sie das die Altenpflege immer stärker in den Mittelpunkt unsere alternde Gesellschaft rückt. „Pflege geht uns alle an, denn wir können morgen betroffen sein.“

Besonders Frauen sind auf Hilfe für Pflege angewiesen

In Hessen haben im letzten Jahr (2016) 32 300 Menschen Hilfe zur Pflege erhalten. Das Statistische Landesamt in Hessen teilte mit das die Zahl sank, der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent.

Wer bekommt die Hilfe zur Pflege?

Dieses wird im Sozialgesetzbuch definiert unter dem 7.Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Wenn man wegen einer Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf fremde Hilfe angewiesen ist. (näheres dazu im Sozialgesetzbuch (SGB XII). )

Was hat die Statistik ausgesagt vom Landesamt in Hessen?

Fast zwei Drittel der Empfänger für Hilfe zu Pflege waren Frauen, somit sind diese häufiger angewiesen auf Hilfe als Männer. Auch sind die Frauen weiterhin mit 80 Jahren im Durchschnitt deutlich älter als die Männer im Vergleich mit 72 Jahren.

Fazit:

Dies ist interessant denn, wenn man sich insgesamt die Pflegesituation ansieht nicht nur auf Hessen bezogen, dann kann man feststellen das immer mehr Frauen auf die Pflege angewiesen sind.

Quelle: https://statistik.hessen.de

Präsident des Deutschen Pflegerats Wagner: Politik muss die Pflege ernster nehmen!

Die nächste Bundesregierung müsse die Profession Pflege viel ernster nehmen, als dies die bisherige getan habe. Das sagte Franz Wagner, der frisch gewählte neue Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR).

Am 24. September war die Bundestagswahl und viele Parteien haben die Pflege als Wahlkampfthema aufgenommen. Sie haben höhere Gehälter eine bessere Arbeitsbedingung versprochen.

Die Politik hat endlich erkannt das die Pflege ein wichtiges Thema ist. Denn ohne Pflegefachpersonal kann es keine Pflege geben und dazu müssen auch die Arbeitsbedingungen stimmen um überhaupt professionelle Pflege leisten zu können. Darauf machte der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Franz Wagner aufmerksam. Wagner sagte: "Die professionell Pflegenden müssen mit am Tisch sitzen, wenn es um ihre Belange geht" und er sagte : „Die Politik sei nun gefordert, ihre vor der Wahl getätigten Bekenntnisse zur Pflege zu konkretisieren und unmittelbar in die Tat umzusetzen. Im Mittelpunkt stünden dabei eine wesentliche Verbesserung der Löhne sowie der Personalschlüssel in der Pflege. Letztere müssten bundeseinheitlich verbindlich geregelt werden. Wagner: "Den derzeitigen Unterschieden in der Personalausstattung der Pflegeeinrichtungen je nach Land von bis zu 20 Prozent muss ein Ende gesetzt werden."

 

Wir werden sehen was die Politik umsetzen wird von ihren versprechen. Jetzt muss die Bundesregierung das Thema Pflege angehen, ansonsten wird die Pflege immer mehr zum Problem. Wir hoffen das die Parteien ihre Versprechen umsetzten, damit sich die Pflege im Allgemeinen verbessert.

Musik und ihre Unglaublich Wirkung

In der heutigen Medizin wird die Musik genutzt zum Beispiel: Bei Demenzkranken auch wenn vieles bei Ihnen in Vergessenheit geraten ist, an die Musikstücke aus ihrer Jugend können sie sich meist noch erinnern. Dieses wird speziell von Musiktherapeuten genutzt um den Patienten aus seiner Isolation herauszuführen.

Die Musik hilft noch vielen anderen. Sie wird gezielt genutzt in der Schmerztherapie, bei Tinnitus, Schlaganfall, Depression Parkinson und Demenz.

Bei fröhlichen Musikstücken wird beim Patienten die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Blut verringert. Bei einer Operation wird weniger Narkosemittel benötigt. Eine Studie aus dem Magazin „The Lancet“ von August 2015 zeigt: Schmerzempfinden und Angstgefühle nach einer OP waren im Durchschnitt geringer, wenn Patienten davor, während oder danach Musik hörten. Britische Forscher hatten 72 Fachartikel zu dem Thema ausgewertet - insgesamt flossen Daten von mehr als 7.000 Probanden ein.

 

Die Musik wird gezielt genutzt bei Menschen die einen Schlaganfall hatten. Die Musik soll helfen bei der Koordinierung der Bewegungsabläufe. Menschen mit Alzheimer hilft die Musik die Aggressionen zu mildern und alte Erinnerungen zurückzuholen. Bei einem Tinnitus kann das Pfeifen und Piepsen im Ohr behandelt werden, so dass dieses verschwindet.

Wie wird die Musiktherapie genutzt?

Ziel der Musiktherapie ist es den Menschen durch die Klänge emotional zu erreichen. Bei denen kein verbaler Dialog möglich ist. Sei es um Entspannung zu ermöglichen und positive Gefühle zu wecken. Wo wird Sie noch genutzt? Auch bei Frühgeborenen wird die Musiktherapie genutzt. Die Mütter singen bzw. Summen und werden begleitet von einem Musiktherapeuten. Dadurch wird gezielt der Stress reduziert und die Atemfrequenz verbessert. Die Krankenhausverweildauer kann verkürzt werden und die Beziehungsbindung wird gefördert. So wie die Entwicklung des Kindes. 

Hier ein interessantes Video dazu unten im Artikel:

Wer bezahlt die Musiktherapie?

Die Musiktherapie wird nur von der Krankenkasse gewährt, bei einem stationären Klinikaufenthalt. Im speziellen sollte man sich aber vorher von seiner Krankenkasse beraten lassen.

 

 

 

Höhere Erwerbsminderungsrente ab 2018

Die Erwerbsminderungsrente wird erhöht. Die Bundesarbeitsministerin Frau Nahles (SPD) hat den Gesetzes Entwurf am 15.02.2017 in das Bundeskabinett gebracht und dieser wurde von der Mehrheit der Koalition besprochen und beschlossen. Frau Nahles sagte „wichtiger Schritt, um Armut zu verhindern“.

Dabei muss man beachten das jedes Jahr etwa 170.000 Arbeitnehmer ihre Arbeit nicht mehr nachgehen können. Diese bekommen eine Erwerbsminderungsrente, das Sie nicht mehr drei Stunden arbeiten können. Die heutige Erwerbsminderungsrente ist durchschnittlich 672 Euro im Monat.

 

Daher sind 15 Prozent der Bezieher auf zusätzlicher Grundsicherung angewiesen. Allerdings wurde schon vor zwei Jahren die Erwerbsminderung angepasst. Davor waren es durchschnittlich 628 Euro im Monat. Die schon Erwerbsminderungsrente beziehen werden nicht berücksichtig, bei der Erhöhung. Ab Anfang 2018 beginnt die Zurechnungszeit schrittweise von 62 auf 65 Jahre wird diese erhöht. Ab 2024 ist die Erhöhung vollständig angepasst. Von der Erhöhung profitieren allerdings 1,8 Millionen Erwerbsminderungsrente nicht.

Der Sozialverband VdK beklagt, dass Sie bis an Lebensende Armutsfälle sind und keine Chance darauf haben Ihre Lebensumstände zu verbessern. Die Mehrausgaben sind gering am Anfang, durch die schrittweise Erhöhung. Nahles rechnet 2021 mit 140 Millionen Euro und 2030 mit etwa 1,5 Milliarden Euro. Dadurch dürfte es zu einer Erhöhung des Beitragssatzes um ca. 0,1 Prozentpunkt kommen.

Welche Steuervorteile haben Menschen mit einer Behinderung?

 Da heute noch viele Fragen offen sind bezüglich des Steuerfreibetrags, habe ich hier eine Übersicht erstellt. Der Steuerfreibetrag wird auch Pauschbetrag genannt. Natürlich kann man nicht immer alles aufzählen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier genannten Zahlen sind Stand 2017.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein um den Pauschbetrag zu erhalten?

Sie müssen Ihre Behinderung nachweisen durch den Schwerbehindertenausweis. Einen Feststellungsbescheid, das ist ein besonderer Bescheid vom Finanzamt eine besondere Bescheinigung des Versorgungsamtes einen Rentenbescheid. 

Wie berechnet sich der Pauschbetrag? Diese hängt ab vom Grad der Behinderung. Daraus ergibt sich die Höhe des Freibetrags. Für hilflose Menschen (Merkzeichen „H“) oder blind (Merkzeichen „Bl“) erhalten einen Freibetrag unabhängig vom Grad der Behinderung.

Die folgende Tabelle zeigt die Höhe der Pauschbeträge:

Grad der Behinderung

Betrag

25 bis 30

310 Euro

35 bis 40

430 Euro

45 bis 50

570 Euro

55 bis 60

720 Euro

65 bis 70

890 Euro

75 bis 80

1.060 Euro

85 bis 90

1.230 Euro

95 bis 100

1.420 Euro

Hilflos oder Blind

3.700 Euro

(Stand 2017)

Was ist wenn ich keinen Schwerbehindertenausweis GdB 50 habe?

Wenn man unter GdB 50 ist müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein, damit man den Pauschbetrag auch nutzen kann. Es muss eine Einschränkung der körperlichen Bewegungsfähigkeit vorliegen. Oder Sie haben einen Anspruch auf eine Rente wegen Behinderung. Dieses findet man auch wieder im Einkommenssteuergesetz (EstG) §33b.

Wie funktioniert das mit dem Pauschbetrag?

Der Pauschbetrag wird entweder bei der Einkommensteuererklärung genutzt oder man lässt sich beim Finanzamt gleich auf der Lohnsteuerkarte eintragen. Wenn der Pauschbetrag beim Finanzamt auf die Lohnsteuerkarte eintragen ist, dann wird dieser für zwölf Monate aufgeteilt. Sollte es der Fall sein das der Pauschbetrag die Aufwendungen übersteigt, kann man durch Zahlungsbelege (nach Abzug eines Eigenanteils) dieses dadurch nachweisen und von der Steuer befreit werden. 

Was gehört zu den außergewöhnlichen Aufwendungen?

Es können die Kosten für: Gestaltung barrierefreien Wohnens alle Kfz-Kosten (bei Merkzeichen H) Führerscheinkosten für den behinderten Menschen Ausgaben für Kuren, Arznei- sowie Hilfsmittel erstattet bzw. reduziert werden.

Erhöhter Pauschbetrag Aufgrund von Pflegebedürftigkeit . Wenn man jemanden pflegt und eine enge persönliche Beziehung besteht (Verwandter oder sehr guter Freund, Familie, Onkel, Tante). Der einen anerkannten Pflegegrad hat und man selber, kein Pflegegeld als Leistung dafür bekommt. Dann hat man einen Anspruch auf einen Pauschbetrag für die Pflege von derzeit jährlich 924 Euro.

Eltern behinderter Kinder können die Pauschbeträge Ihrer Kinder übernehmen. Auch die Betreuungskosten für Kinder können steuerlich abgesetzt werden. Hier jedoch nur zu zwei Dritteln der Gesamtkosten (Jährlich maximal 4000 Euro) (Stand 2017). Egal welches Alter die Kinder mit einer Behinderung haben, man hat immer einen Anspruch.

 

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Können Schwerbehinderte Menschen kostenlos mit Bus und Bahn fahren?

Da es immer wieder viele Fragen gibt zu dem Thema haben wir für euch alles mal zusammengefasst. Menschen mit Schwerbehinderung können kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Es gibt dafür nur eine Voraussetzung, man braucht einen Schwerbehindertenausweis grün-orangen und die dazu passenden Merkzeichen und ein Beiblatt mit gültiger Wertmarke.

Welche Merkzeichen müssen auf dem Schwerbehindertenausweis vermerkt sein um kostenlos im öffentlichen Personennahverkehr fahren zu können?

  • G = erhebliche Gehbehinderung
  • aG = außergewöhnliche Gehbehinderung
  • Gl = Gehörlos
  • Bl = Blind
  • H = Hilflos

Ist eines der Merkzeichen vorhanden, besteht ein Anspruch auf eine Wertmarke (80 Euro jährlich. Bei Merkzeichen H, kostenlos.) 

Wo bekomme ich die Wertmarke?

Die Wertmarke bekommt man beim Versorgungsamt oder dem für den jeweiligen Wohnsitzt zuständige Kommunal-Verwaltung. Die Wertmarke kostet 80 Euro (Stand 2017) für ein Jahr oder 40 Euro (Stand 2017) für ein halbes Jahr.

 

Bekommt man die Wertmarke kostenlos?

Menschen die blind oder hilflos sind erhalten die Wertmarke kostenlos (die Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II oder Sozialhilfe nach dem SGB XXII oder vergleichbare gesetzliche Bestimmungen beziehen).

Darf ich eine Begleit-Person und Hund kostenlos mitnehmen?

Die kostenlose Beförderung von Begleitpersonen und/oder Hund ist kostenlos, wenn im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ eingetragen ist. Laut Sozialgesetzbuch SGB IX. Auch Hilfsmittel dürfen kostenlos mitgenommen werden zum Beispiel Rollstühle und Rollatoren.

Wo kann man überall kostenlos fahren?

Mit den Nahverkehrszügen der DB Regio AG (Produktklasse C - das heißt, S-Bahn, Regionalbahn (RB), Regionalexpress (RE) und Interregio-Express (IRE)) bundesweit kostenfrei in der 2. Klasse nutzen. Dies gilt auch für Schienenpersonennahverkehrszüge anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen und für den ÖPNV mit Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen. 

Ein schwerbehindertes Kind bis 6 Jahren reist kostenlos mit der Bahn, wenn im Ausweis des Kindes das Merkzeichen „B“ eingetragen ist und es somit die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitung hat. Doch braucht das Kind mit Behinderung ab 6 Jahren eine gültige Fahrkarte oder es sei denn, es hat aufgrund der gesetzlichen Nachteilsausgleiche eine Wertmarke die kostenfrei ist. Kann man in der 1 Wagenklasse fahren? Die 1. Wagenklasse kann nur genutzt werden wenn im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „1.Kl“ eingetragen ist. Dies gilt: Mit Schwerbehindertenausweis und Wertmarke In allen Zügen des Nahverkehrs (S, RB, RE, IRE) Mit einer Fahrkarte 2. Klasse in allen Zügen der DB, ausgenommen sind Fahrten in Sonderzügen und Sonderwagen.

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Hilfe - Warum darf ich nicht leben?

"Ich habe mich darauf gefreut, endlich das Licht der Welt erblicken zu dürfen, doch dann kam alles anders. Ich sollte diese Welt nicht erleben ...." - Kann so das Empfinden eines ungeborenen Kindes aussehen, dass dann durch eine Spätabtreibung doch nicht zur Welt kommt? Es ist ein heiß diskutiertes Thema, denn in der Tat darf in Deutschland ein Kind straffrei abgetrieben werden, wenn bereits im Mutterleib eine Behinderung festgestellt wird. Moralisch kann man das immer von zwei Seiten betrachten. Wir wissen, dass auch Kinder mit Behinderung, wundervolle Menschen sind. Für betroffene werdende Eltern nicht immer einfach, eine Entscheidung zu treffen. Fragen wie "schaffe ich das?", sind da ganz natürlich. Meinungen sind zu dem Thema sehr geteilt. 

Für die Eltern ist die Entscheidung nie einfach. Zudem ist die psychische Belastung für die Mutter sehr hoch, denn bei einer Spätabtreibung muss das Kind im Mutterlein getötet werden um dann im Anschluss durch Wehen Mittel eine Totgeburt einzuleiten. Geregelt wird der erlaubte Spätabbruch einer Schwangerschaft im § 218 a Absatz 2 StGB

Welche Methoden kommen bei einem Spätabbruch zum Einsatz (nichts für schwache Nerven!):

  • Prostagladinen: Die wohl häufigste Methode ist die Prostagladinmethode. Oft in Kombination mit Mifegyne. Dabei verläuft der Abbruch wie eine normale Geburt. Allerdings droht dabei die Gefahr, dass das Kind lebend zur Welt kommt. Um das zu verhindern, wird unter Ultraschal in das Herz des Kindes Kalium-Chlorid gespritzt, welches einen sofortigen Herzstillstand auslöst.
  • partial-birth-abortion: Auch "Zerschneiden des Embryos" genannt. Dabei dreht der Arzt das Kind vor der Geburt so, dass es zu erst mit den Füßen raus kommt. Der Arzt zieht es an einem Fuß heraus, schneidet das Genick mit einer Schere auf und saugt das Gehirn ab.
  • Rivanol: Dabei handelt es sich um ein Desinfektionsmittel, dass unter Ultraschall in die Fruchtblase des gespritzt wird. Da der Alkohol sehr giftig für das ungeborene Kind ist, führt dieser zum Tode und zusätzlich zur Wehen Tätigkeit bei der Mutter, so dass das tote Kind wie bei einer normalen Geburt zur Welt kommt.
  • Kaiserschnitt: Dieser wird in der Regel vermieden, da die Narben des Kaiserschnitts bei der Mutter eine bleibende Erinnerung hinterlässt und somit eine zusätzliche psychische Belastung darstellen würde.

 

Sehr lesenswert zu dem Thema ist die Geschichte von Tim (hier nachzulesen). 

Eltern die vor einer solchen Entscheidung stehen, müssen vor einem möglichen Abbruch, erst einmal Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. Neben der Beratung ist es sicherlich sinnvoll, sich mit dem Thema intensiv auseinander zu setzen. Denn auch Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Leben, sind oft sogar glücklicher als so manch anderer Mensch. Am Ende kann aber niemand den Eltern die Entscheidung abnehmen.

 

Flaschensammeln unerwünscht - vorbestraft

Für die Rentnerin (76) ist es mehr als bitter. Vorbestraft weil sie Flaschen sammelte. Es geschah vor zwei Jahren. Frau Anna L. wollte ihre Rente aufbessern, indem sie Flaschen sammelte. Nichts verwerfliches, sollte man denken, doch am Hauptbahnhof München nicht erwünscht. 

So wurde sie vor zwei Jahren am Hauptbahnhof München von zwei Bahn- Mitarbeitern erwischt und erhielt prompt Hausverbot. Die Deutsche Bahn, hat am Hauptbahnhof München, das Hausrecht.

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