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Baden-Württemberg: Menschen mit geistiger Behinderung lehren

In Heidelberg an der Graf-von-Galen-Schulewerden werden Sieben Männer und Frauen als Experten ausgebildet. Sie lernen 5 Tage die Woche Montag bis Freitag drei Jahre lang geht die Ausbildung, um als Experte in eigener Sache an Fach- und Hochschulen zu unterrichten.

Das Projekt heißt "Inklusive Bildung Baden-Württemberg". Die Ausbildung ist fast eine gewöhnliche Qualifizierungsmaßnahme mit Klausuren, Flipcharts und Prüfungen.

 

Das Besondere ist aber das die Teilnehmer geistig eingeschränkt sind. Stephan Friebe ist der Leiter des Projekts.

Es war seine Idee erklärt der 55-Jährige immer wieder hat er mit Menschen mit geistiger Behinderung Erfahrung in seinen Seminaren sammeln dürfen, wie Sie ihre eigenen Erfahrungen mitgebracht haben. Er erkannte bald das Potenzial wie er sagt: "dass sie Experten in eigener Sache, aber keine Experten im Bildungsbereich sind", so Friebe. "Dann kippt das ganz schnell", erklärt er. quelle: rnz.de

Deswegen ist das Konzept das Fachwissen zu vermitteln, wie eigenständige Seminare und Vorträge entwickelt und gehalten werden können. Das Ziel des Projekts ist es das die Experten qualifiziert sind, um dann langfristig in die Lehre integriert zu werden.

Zudem sollen die Absolventen einen Arbeitsplatz bekommen, der Zukunftssicher ist und dauerhaft existenzsichernd. Der Kooperationspartner ist die Universität in Kiel.

Quelle: rnz.de

Karikaturen über Behinderte

Phil Hubbe ist Comic Zeichner und zeichnet satirische Comics über Menschen mit Behinderung. Er bewegt sich mit den Comics auf einen schmalen Grad. Es hat alles bei Ihm Angefangen mit seiner eigenen Beeinträchtigung, über die er Cartoons gezeichnet hat.

Vor etwa 30 Jahren ist bei Ihm seine Multiple Sklerose-Krankheit ausgebrochen. Um die Krankheit zu verarbeiten hat er Sie in künstlerischer Form ausgedrückt in Cartoons. Darauf hin meldeten sich viele Vereine und Selbsthilfegruppen und wollten das er auch ihre Behinderung in Cartoons künstlerisch wiedergibt.

Phil Hubbes wurde immer frecher und respektloser und schwärzer mit seinen Zeichnungen, dieses hat aber damit zu tun um so schlechter es ihm geht, desto finstere zeichnete er seine Karikaturen. Seine Kunst sorgt für Aufregung einerseits für Freude und andererseits für entsetzen.

Doch er möchte sein Publikum auf die Probleme aufmerksam machen von Behinderten Menschen und sie gleichzeitig zum denken anregen und dieses mit einer priese Humor bzw. schwarzen Humor. Er selbst gibt aber zu, er würde keine Behindertencomics machen, wenn er nicht selbst von einer Krankheit betroffen wäre.

Auch ist Ihm die Gleichberechtigung wichtig für alle. Denn die Gesellschaft fordert für Menschen mit Behinderung Chancengleichheit, Barrierefreiheit und Inklusion. Dieses bedeutet im Umkehrschluss das aber für vollkommene uneingeschränkte Integration auch Menschen mit Behinderung einverstanden sein sollten, dass Menschen ohne Behinderung über seine Karikaturen lachen.

Sein Humor ist fast tabulos, doch er würde ungern Behinderungen und Krankheiten in seine Comics wiedergeben von denen er wenig wissen hat.

Webseite Phil Hubbe: hubbe-cartoons.de

 

Alpen Projekt für Menschen mit Behinderung

Ein Outdoor Projekt von der Alpenvereinsjugend. Es werden für 2018 und 2019 Menschen mit und ohne Behinderung gesucht, die Lust auf ein ganz besonderes Abenteuer haben.

"TRANSALP" es sollen Gemeinsam die Grenzen überwunden werden. Insgesamt brechen 14 Mutige Abenteurer auf um die Süd Nord, Ost West Alp zu erkunden.

 

7 Menschen mit Behinderung und 7 ohne Behinderung. Die direkte Natur. Jeder der die Leidenschaft und Lust auf Abenteuer mitbringt sollte sich bewerben. Es finden Radtouren, Handbiken, Raften und geklettert wird auch. Jeder sollte auch bedenken das dieses sehr anstrengend ist.

Es kommt auf ein starkes Team an, das sich gegenseitig motiviert und spaß hat.

Die weiteren Voraussetzungen dafür finden Sie hier, jeder kann sich bewerben bis zum 15.01.2018:

alpenverein.at/jugend/projekte

Adresse:

Österreichischer Alpenverein

Alpenvereinsjugend Dipl. Sozialpäd. Jürgen Einwanger

Olympiastraße 37

6020 Innsbruck

Dortmund: 1300 Pflegefachkräfte gesucht

Es werden über 1300 Pflegefachkräfte in Dortmund gesucht. Der Mangel ist zurzeit sehr hoch. Es werden Stellen gesucht für Altenheime, Krankenhäuser und bei den Rettungsdiensten.

Am 16. November war laut der Agentur für Arbeit in Dortmund 1042 Stellen frei in den Bereichen Rettungsdienst, Krankenpflege, Geburtshilfe und 267 Stellen bei der Altenpflege. Dieses ist ein sehr gravierender Zustand. Besonders wird die Belastung in der Pflege immer mehr bemerkbar, wenn eine Pflegefachkraft sich um 20-40 Bewohner nachts kümmern muss.

Auch muss man bedenken das die Menschen immer älter werden, deshalb werden Pflegefachkräfte händeringend gesucht. Eine Studie hat auf gezeigt was passieren würde, wenn die Pflegekräfte alles genau nach Vorschrift umsetzen würden. Das Ergebnis war das nur noch die Hälfte der Bewohner versorgt werden konnte.

In den Altenheimen haben Sich die Pflegefachkräfte schon vermehrt vor gut zehn Jahren waren es 3438 im Jahr 2016 4770 somit sieht man den Trend. Doch es muss noch viel getan werden, um das Problem mit dem Pflegefachpersonal Mangel zu lösen.

Hessen: Pflegeheime geschützt

Die Betreiber von Pflegeheimen haben wieder Sicherheit. Eine neue Verordnung soll die Vorgaben für Pflegeheime neu regeln. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner von der CDU erklärt das eine neue Satzung keine bestehenden Einrichtungen bedroht.

Eine klare Aussage hat Herr Grüttner gemacht: Wer momentan eine Betriebserlaubnis habe oder bis 31. November einen Bauantrag stelle, genieße „uneingeschränkten Bestandschutz“.

 

Die Worte hat der Bundesverband privater Anbieter (bpa) zitiert auf einem Fankongress in Bad Homburg. „Mit dem vollständigen Bestandsschutz für alle Pflegeheime in Hessen beginnt eine umsichtige Neuaufstellung der Pflegelandschaft, ohne bestehende Strukturen zu schädigen“, sagte der hessische bpa-Landesvorsitzende Jochen Rindfleisch-Jantzon gutheißend. 

Seit Oktober ist bekannt, dass das Land die Vorgaben für Pflegeheime neu regeln möchte. Zur neuen Vorschrift gehört, die Wohnfläche der Einzelzimmer von 12 auf mindestens 14 Quadratmeter zu erhöhen. Zudem soll jeder Wohnbereich ein eigenes Badzimmer mit Toilette bekommen.

Quelle: fr.de

 

Krankenpflegeschule Rohrbacher: Neue Ausbildung in der Pflege

Am 2 März stellt die Rohrbacher Schule beim Infotag die neue Berufsausbildung vor. Es finden jetzt schon probe Tage statt. „Berufsbilder der Gesundheits- und Krankenpflege sind aufgrund ihrer Komplexität und den spezifischen Anforderungen, die wir an unsere Auszubildenden stellen, schwer in Kürze zu vermitteln.

Wir werden daher dieses und nächstes Jahr besonders intensiv informieren und auch die neuen Ausbildungen an Schulen, Gemeinden und Institutionen präsentieren“, begründet Christian Peinbauer, Direktor der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) in Rohrbach sowie Freistadt und Schärding die Info-Kampagne. 

 

Das Diplom in zwei Jahren zu den neuen Berufsbildern zählen die Pflegefachassistenz und die Pflegeassistenz. Das Diplom zum Pflegefachassistenz erwirbt man nach zwei Jahre Ausbildung.

In der Ausbildung werden unterschiedliche Pflegemaßnahmen im Bereich der Therapie und Diagnostik, wie das Verabreichen von Arzneimitteln oder Beispielsweise das Legen einer Magensonde erlernt. Im Anschluss kann eine Weiterqualifikation erworben werden zum Gesundheits- und Krankenpfleger über die Fachhochschule.

Die Pflegeassistenzarbeit mit und am Patienten. Die Pflegeassistenz ist eine einjährige Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege. Die Pflegeassistenten unterstützen die Pflegebedürftigen und das Fachpersonal. 

Am 2. März findet von 13 bis 16 Uhr eine Info Veranstaltung an der GuKPS Rohbach statt. 

Genauere Informationen bekommen Sie gerne hier: gespag.at

Quelle: tips.at

Düsseldorf: 86-jähriger auf Bank ausgeruht soll strafen bezahlen

Ein 86-Jähriger Rentner hat sich auf einer Bank der Bushaltestelle ausgeruht und ihm wurde eine Strafe aufgedrückt. Das zuständige Ordnungsamt hat sich Mittlerweile entschuldigt. Der Vorfall war folgender: Der 86-Jährige hat sich in Düsseldorfer am Hauptbahnhof, an de Friedrich-Ebert-Straße acht Minuten lang auf einer Bank der Bushaltstelle ausgeruht.

 

Mit der Folge das er ein Ordnungsbußgeld von 35 Euro bezahlen sollte. Dieser Fall hat ganz Deutschland aufgebracht. In den sozialen Medien wurden am Sonntag Diskutiert darüber und der Verwarngeld Bescheid wurde gepostet. In dem Bescheid steht auch das der Rentner herzkrank ist und an einer Demenz leidet, das die Haltestelle als „Ruheplatz“ benutzt wurde, sei der Grund für die Strafe. "Sie benutzten die Anlage des ÖPNV an der vorgenannten Örtlichkeit nicht ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nutzten diese als Ruheplatz", heißt es in dem Bescheid.

Diesen Montag 27.11.2017 hat sich die Stadt Düsseldorf jedoch entschuldigt für den Vorfall. Der 86-Jährige Rentner muss die Strafe nicht zahlen. "Ich hätte mir im konkreten Fall mehr Fingerspitzengefühl gewünscht", sagte Christian Zaum, Ordnungsdezernent der Stadt Düsseldorf, gegenüber der Zeitung.

Zaum sagte: "Allerdings halte ich viel vom Opportunitätsprinzip, das heißt von einer gründlichen Abwägung, welcher Schritt in einer konkreten Situation tatsächlich angewendet werden muss." Die Mitarbeiter nimmt er zum teil in Schutz, denn Sie konnten nicht erkennen das der Mann eine Demenz hat und Sie hätten ihn schon in jüngster Vergangenheit oft an der Haltestelle angesprochen, ohne eine Bußgeld zu fordern.

Es sei auch die Ausnahme :"Ich halte es sogar für denkbar, dass zum ersten Mal deswegen ein Bußgeld verhängt wurde. In der Regel reicht in solchen Fällen ein Gespräch."

Quelle: Focus.de

Bayern Prozess zu Pflege-WG in Nüdlingen

Schlimme Zustände waren es in der Pflegeheimeinrichtung in Nüdlingen im Landkreis Bad Kissingen. Es wurden keine Notärzte geholt und es gab wundgelegene Patienten. Der Betreiber der Pflegeeinrichtung steht nun vor dem Amtsgericht Bad Kissingen.

Ehemalige Pflegekräfte sagen es war sehr schlimm in der Pflegeeinrichtung. Der Pflegeheimbetreiber steht ab dem 30.11.2017 vor dem Amtsgericht Bad Kissinger. Der 30-Jährige wird angeklagt wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen an zwei Patienten in drei Fällen.

Im Jahr 2015 gab es einen Vorfall auf den sich ein Punkt in der Anklage bezieht. Der Angeklagte sollte die Pflegekräfte angewiesen haben, den Notarzt nicht zu rufen, obwohl ersichtlich war das notärztliche Hilfe nötig war. Dieses hat eine damalige Pflegekraft schriftlich festgehalten und diese liegt dem BR vor.

Im Fall ging es um einen 63-Jährigen Mann der im Wachkoma nach einem Motorradunfall lag. Die damalige Pflegekraft hat festgehalten das der Mann 41 grad Fieber mit einem Puls von 220 Schlägen pro Minute gehabt hat und der Pflegebetreiber gab die Anweisung kein Notarzt zu rufen. Es wurde angewiesen stattdessen „Beine hochlagern, über eine Sonde Kaffee spritzen, Wadenwickel und nicht verrückt machen."

Es sind 15 Zeugen die für eine Umfangreiche Beweisaufnahme vor dem Amtsgericht Bad Kissinger aussagen. Auch der Bruder vom verstorbenen Patienten hat ausgesagt das die Zustände „verheerend“ gewesen seien. Er hatte von seinem Bruder Fotos von den wundgelegenen Stellen gemacht. Zudem waren zu wenig Pflegekräfte in der WG.

Der Angeklagte streitet jegliche Vorwürfe ab. Es sind für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess sollte eigentlich im Sommer 2017 beginnen, doch der Anwalt des Angeklagten hatte keine Ladung damals erhalten, so wurde der Prozess neu aufgesetzt mit 30.11.2017. Die Pflegeeinrichtung in Nüdlingen soll es nun nicht mehr geben nach den Angaben der Heimaufsicht.

Quelle: br.de

 

Pflege: immer mehr betroffen

Es fehlt an allem. Besonders ein Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard und das Personal. Der Beruf Pflege muss attraktiver werden. Die Caritas und etliche Unterstützer sind dafür das die Ausgaben steigen um eine würdevolle Betreuung im Alter gewährleisten zu können.

 

In dem das Bruttoninlandsprodukt von 1,3 Prozent (4,3 Milliarden Euro pro Jahr) um 0,2 Prozent erhöht wird.

Ansonsten meinen Experten, das in fünf Jahren der Pflegebedarf nicht mehr abgedeckt werden kann.

Diebstahl wegen Altersarmut

Altersarmut ist ein ständiges Thema. Das diese aber manchmal zu Verzweiflungstaten führen, zeigt ein Fall, der in Deutschland die Menschen bewegt. Der Fall der Rentnerin Ingrid M.

Laut einem Bericht der Welt, bleiben der Rentnerin, abzüglich aller Fixkosten, 100€ im Monat zum leben. Da sie bereits wegen mehrerer Ladendiebstahl eine Bewährungsstrafe hat und wiederholt erwischt wurde, muss sie jetzt für 90 Tage ins Gefängnis.

Ein Gnadengesuch ihrer Anwältin bei der Justizbehörde, blieb leider erfolglos, denn "Gnade vor Recht" gibt es nur in Ausnahmefällen.

Oma Ingrid hat fast ein halbes Jahrhundert als Schneiderin gearbeitet (tz berichtete). Das jemand in einem modernen Europa, überhaupt in Altersarmut verfallen muss, während immer wieder in den Medien kommuniziert wird, wie gut es dem Staat geht, die Wirtschaft immer mehr Gewinne erzieht und die Steuereinnahmen steigen, ist unverständlich. Ein Umdenken im Sozialstaat Deutschland wäre dringend notwendig. Handeln der Politik mehr als erforderlich. Statt dessen quält man sich monatelang in "Koalitionsverhandlungen". Selbst "soziale Parteien" sind mit Sozialprogrammen nicht mehr bemerkbar. 

Vielleicht sind es aber auch wir Bürger, die einfach mehr tun müssen, damit die Politik sich stärker für die Menschen einsetzt, die es wirklich benötigen. Hilfsbedürftige, Schwerbehinderte und Rentner scheinen in unserer Welt nur "nebenbei" zu existieren. Um so wichtiger ist es, dass medial mehr auch Fälle wie derer von Oma Ingrid, aufmerksam gemacht wird. Jedoch wird alleine mit der "Kenntnisnahme" solcher Fälle, sich nichts in unserem Staat ändern.

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